Mit dieser Aktion an der Murbacherstrasse lancierte die JSVP im Februar ihre Petition. (Bild: zVg)
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Mit dieser Aktion an der Murbacherstrasse lancierte die JSVP im Februar ihre Petition. (Bild: zVg)

Junge SVP reicht Petition gegen Autofahrer-Schikane ein

2min Lesezeit

Die Bedürfnisse der Autofahrer sollen in der Stadt Luzern vermehrt berücksichtigt werden. Das fordert die junge SVP in einer Petition, die sie am Montagvormittag einreicht. Jegliche Massnahmen gegen den motorisierten Autoverkehr seien zu unterlassen.

«Seit sich eine Mehrheit des Stadtrates in links-grünen Händen befindet, hat die Benachteiligung des motorisierten Individualverkehrs strukturelle Ausmasse angenommen», schreibt die Junge SVP Luzern. Deshalb hat sie im Februar eine Petition lanciert zentralplus berichtete). Am Montag reicht die Partei nun ihre Petition ein. Laut Präsident Christian Huber wurden rund 300 Unterschriften gesammelt.

Die unterzeichnenden Bürger fordern den Stadtrat von Luzern auf, die Bedürfnisse des motorisierten Individualverkehrs in der Stadt Luzern vermehrt zu berücksichtigen. Die Jungpartei fordert, dass keine weiteren verkehrspolitischen Einschränkungen beschlossen werden sollen, welche den Individualverkehr betreffen. Ausserdem soll konsequent auf den Abbau von Parkplätzen in der Luzerner Innenstadt verzichtet werden. Weiter fordern die Jungpolitiker im Postulat, dass die Cheerstrasse unverzüglich realisiert wird. Zur Cheerstrasse äussert sich das Stadtluzerner Stimmvolk am 24. September.

«Wichtiger Beitrag zu Strassen und Infrastruktur»

Die JSVP begründet ihren Vorstoss mit der generellen Verkehrspolitik der Stadt Luzern. Diese habe in der jüngeren Zeit dazu geführt «dass sich Autofahrer in der Stadt je länger je mehr nicht mehr willkommen fühlen», schreiben die Jungpolitiker.

Dazu beigetragen hätten laut der JSVP «schikanöse» Massnahmen wie das Rechtsabbiegeverbot beim Bahnhof, die Verhinderung zukunftsorientierter Projekte wie das Parkhaus Musegg oder auch die Aufhebung von 76 Parkplätzen im Hirschmattquartier. «Obwohl der motorisierte Individualverkehr bei jeder Gelegenheit mit den Füssen getreten wird, leistet er einen überproportionalen Beitrag zur Erhaltung unserer Strassen und Infrastrukturen», argumentiert die Partei.

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