Der Stiftungsrat (von links): Karen Umbach, Philip C. Brunner, Rolf Schweiger, Barbara Beck-Iselin, Monika Mathers, Sylvia Binzegger, Joe Häfliger (verdeckt), Daniel Brunner, Gisela Hürlimann. Rechts: Bea Dugarte, stellvertretende Geschäftsführerin. (Bild: Stiftung Doku-Zug )
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Der Stiftungsrat (von links): Karen Umbach, Philip C. Brunner, Rolf Schweiger, Barbara Beck-Iselin, Monika Mathers, Sylvia Binzegger, Joe Häfliger (verdeckt), Daniel Brunner, Gisela Hürlimann. Rechts: Bea Dugarte, stellvertretende Geschäftsführerin. (Bild: Stiftung Doku-Zug )

Zuger «Gedächtnis» geht neue Wege

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Die neu gegründete Stiftung Doku Zug soll dem Dokumentationszentrum den Weg in die Zukunft ebnen. Angestrebt wird eine Private Public Partnership. Präsident des Stiftungsrates ist der ehemalige Ständerat Rolf Schweiger.

Das Dokumentationszentrum in der Zuger Altstadt schlägt ein neues Kapitel auf: Im Juni ist die gemeinnützige Stiftung Doku-Zug gegründet worden. Sie soll dafür sorgen, dass die umfangreiche Sammlung erhalten bleibt und weiterentwickelt wird (zentralplus berichtete).

An der Spitze des prominent besetzten Stiftungsrates steht der ehemalige FDP-Ständerat Rolf Schweiger. Im neunköpfigen Gremium vertreten sind nebst Stiftungsgründer Daniel Brunner mehrere Politiker, darunter die Menzinger Gemeinderätin Barbara Beck-Iselin, die Baarer Gemeinderätin Sylvia Binzegger, die Zuger Kantonsräte Philip C. Brunner und Karen Umbach sowie Stadtparlamentarierin Monika Mathers-Schregenberger. Ebenfalls Mitglied sind zudem die Historikerin Gisela Hürlimann und Joe Häfliger, Leiter der Höheren Fachschule für Wirtschaft Luzern.

Finanzierung breiter abstellen

Die Gründung der Stiftung markiert den Beginn des Übergangs von der rein privaten Finanzierung zu der ab 2018 angestrebten Public Private Partnership. Gemäss dem Konzept sollen öffentliche Hand und Private die Betriebskosten je ungefähr zur Hälfte tragen. Während das Dokumentationszentrum und die kleine Sachbibliothek an der St. Oswaldsgasse bisher von Daniel Brunner aus eigenen Mitteln finanziert wurden, müssen künftig jährlich wiederkehrende Beiträge von 1,3 Millionen Franken eingespielt werden.

Ziel ist es, bis im Sommer rund 300 regelmässige Unterstützer zu finden. Bereits seit längerem setzt sich ein Patronatskomitee für das Zentrum ein, zudem zählt Doku-Zug aktuell rund 130 Fördermitglieder und Gönner. Parallel laufen gemäss einer Mitteilung Verhandlungen mit der öffentlichen Hand.

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