Freie Schulwahl wird eingeschränkt

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Der Luzerner Regierungsrat schränkt die freie Schulwahl für die Mittelschule ein: Durch Zuteilung der Schüler können laut dem Kanton Klassen reduziert und Kosten eingespart werden.

Der Kanton Luzern schränkt die freie Schulwahl für Gymnasien, Fach- und Wirtschaftsmittelschulen teilweise ein: Lernende werden unter der Berücksichtigung gewisser Kriterien einem Schulstandort mit entsprechendem Angebot zugeteilt. So können die Dienststellen Klassen reduzieren und Kosten einsparen. Der Regierungsrat hat den entsprechenden Beschluss in Zusammenhang mit dem Projekt Organisationsentwicklung 17 (OE 17) verabschiedet.

Für die Schüler heisst das: Die Lernenden werden auch künftig vor dem Übertritt einen gewünschten Schulstandort angeben können. Werden Lernende des Kurzzeitgymnasiums nicht dem gewünschten Schulstandort zugeteilt, gilt ihre Wahl des Schwerpunktfachs als Kriterium für die Zuteilung zu einem Schulstandort. In der Praxis gilt die Zumutbarkeit des Schulwegs als «wichtiges zusätzliches Kriterium», so der Kanton in einer Medienmitteilung.
 
Laut dem Kanton ist damit zu rechnen, dass nur bei wenigen Schülerinnen und Schülern – voraussichtlich 2 bis 3 Prozent – der gewünschte Schulstandort nicht berücksichtigt werden kann. Die Änderungen treten am 1. August 2017 in Kraft und betreffen erstmals die Eintritte in Gymnasien, Fach- und Wirtschaftsmittelschulen auf das Schuljahr 2018/2019.

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