Erste Visualisierung: So soll die Überbauung nach dem Projekt «Forever Young» aussehen. (Bild: zvg)
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Erste Visualisierung: So soll die Überbauung nach dem Projekt «Forever Young» aussehen. (Bild: zvg)

Siegerprojekt für die Bernstrasse erkoren

2min Lesezeit

An der Bernstrasse wollen zwei Baugenossenschaften ein ambitioniertes Projekt umsetzen: Ökologisch und günstig zugleich sollen die neuen Wohnungen werden. Für die Überbauung wurde ein Architekturwettbewerb lanciert – der nun einen Sieger hat. «Forever Young» heisst das Projekt.

Einstimmig, lässt die allgemeine baugenosschenschaft Luzern (abl) verlauten, hat die Jury das Projekt «Forever Young» zur Weiterbearbeitung vorgeschlagen. «Entwurf und Pläne von Luca Selva Architekten, Basel, sehen eine Siedlung mit einem interessanten Wohnungsangebot für alle Generationen und vielfältige Lebensmodelle vor – ganz im Sinne des genossenschaftlichen Wohnungsbaus», wird erklärt.

An der Bernstrasse bauen wird neben der abl die Baugenossenschaft Matt. Enstehen sollen rund 150 gemeinnützige Wohnungen, die ausserdem ökologisch sind: Die Überbauung soll für 2000-Watt-kompatibles Bauen realisiert werden (zentralplus berichtete).

Geschickte Bauart eröffnet viele Möglichkeiten

Das Projekt überzeuge durch seine geschickte städtebauliche Setzung von drei unterschiedlichen Bauvolumen, die verschiedene Aussenräume und Begegnungsorte entstehen lassen würden, betont die abl. Das bedeutet konkret: «Grosszügige Eingangsbereiche und ein Gemeinschaftsraum laden zu nachbarschaftlichen Treffen, ein hinterhofähnlicher Garten mit Wiesen, Bäumen, Sitzgelegenheiten und Spielplatz ermöglicht Ruhe und Erholung und ein öffentlicher Platz mit einem Café dient als Verbindung zum Quartier. Die gesamte Siedlung ist mit einem umfassenden Wegsystem versehen und lädt zum Entdecken ein.» Ausserdem würden gemischte Nutzungen in den Erdgeschossen beleben das Bernstrasse-Quartier zusätzlich beleben.

Die bestehende Siedlung an der oberen Bernstrasse im Überblick.
Die bestehende Siedlung an der oberen Bernstrasse im Überblick. (Bild: zvg)

Soziale Durchmischung soll gefördert werden

«Die Art und Weise der rund 150 geplanten unterschiedlichen Wohnungen fördert eine gute soziale Durchmischung», lässt man weiter verlauten. Der Mix wird denn auch vielfältig, und reicht gemäss der Medienmitteilung von der WG über Familienwohnungen bis hin zu Wohnateliers. Für die angestrebte soziale Durchmischung sieht man darin eine gute Grundlage.

Beim Bau enstehen sollen gut beleuchtete Wohnräume mit Weitsicht. Dies werde einen Doppelnutzen haben: «Wohnraum, Zimmer und Nasszelle profitieren von verglasten übergrossen Erkern, die als Lärmschutz dienen und das Licht in die Innenräum lassen. Ausserdem geben sie den Bauten ein eigenständiges Gesicht.»

Provisorisch will die Baugenossenschaft im Herbst 2018 das Baugesuch einrechen. Der Frühstmögliche Baubeginn wird im Frühjahr 2019 sein.

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