«Das teuerste und ineffizienteste Ungetüm auf dem Immobilienmarkt»

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Im Leserbrief schreibt Thomas Werner, SVP-Kantonsrat, dass er die Wohnraum-Initiative ablehnt. Er befürchtet qualitativ schlechte Billigbauten und ein sozialistisches System.

«Wer hat schon etwas gegen günstigen Wohnraum? Natürlich niemand! Genau deshalb müssen wir alle genau hinschauen, was die Juso-Initiative will und vor allem was die Auswirkungen sein werden. Die Juso will per Gesetz den Kanton und die Gemeinden dazu verpflichten, 20 Prozent sogenannten «bezahlbaren Wohnungsraum» zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet, dass ähnlich wie in der ehemaligen DDR die öffentliche Hand zum wohl teuersten und ineffizientesten Ungetüm auf dem Immobilienmarkt werden würde.

Und wer bezahlt dieses Ungetüm? Genau, Sie und ich, alle Steuerzahler zusammen müssten nicht nur den ineffizienten Wohnungsbau, sondern auch noch für das durch dieses Gesetz neu erschaffene Bürokratiemonster bezahlen. Enden würde dies bei extrem schlechter Bauqualität, bei wüsten Billigbauten und schlussendlich im Sozialismus. Dass der Sozialismus nicht funktioniert, zeigt uns das Beispiel Venezuela. Sie sind trotz grösster Erdölreserven nicht in der Lage, die Bevölkerung mit Nahrung und Strom zu versorgen. Lassen Sie sich von den Versprechungen der Juso nicht in die Irre führen, stimmen Sie Nein zur Juso-Initiative.»

Thomas Werner
Kantonsrat SVP Unterägeri

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