Junge Alternative fordern Sparstopp

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Die Zuger Regierung präsentierte ein entschlacktes Sparprogramm, doch auch dieses ist nicht unumstritten. Die Jungen Alternativen fordern einen absoluten Sparstopp. Sie wollen dafür die Firmensteuern erhöhen.

Am Freitag präsentierte der Zuger Regierungsrat ein neues 13-Millionen-Sparpaket. Laut Finanzdirektor Heinz Tännler ist das die « Diätform des Entlastungsprogramms», das die Stimmberechtigten letzten November über Bord geworfen hatten. Jetzt sollen noch 22 praktisch unumstrittene Sparmassnahmen die Zuger Finanzen ins Lot bringen (zentralplus berichtete).

Die Fraktion der Alternativen–die Grüne (ALG) hat sich sogleich kritisch gegenüber dem neuen Entlastungspaket geäussert – nun doppeln die Jungen Alternativen Zug nach.

Die Jungpartei wehrt sich laut einer Mitteilung gegen die Pläne der Zuger Regierung, welche einige Monate nach dem verlorenen Referendum bereits ein neues Sparpaket schnüren will. «Wir fordern einen absoluten Sparstopp, die Erhöhung der Kapitalsteuer und die Abschaffung der Holdingprivilegien», so die Jungen Alternativen.

Für Konradin Franzini, Co-Präsident der Jungen Alternativen ist klar: «Der Kanton Zug hat kein Ausgaben- sondern ein Einnahmenproblem.» Nachdem 8 von 11 Zuger Gemeinden das Sparpaket abgelehnt hätten, habe die Regierung anscheinend nichts gelernt.

Um die Zuger Staatsfinanzen zu sanieren schlangen die Jungen Alternativen vor, die die Kapitalsteuer zu erhöhen sowie alle Holdingprivilegien im Kanton Zug abzuschaffen. «Der Kanton Zug weist die schlechteste Ausschöpfung des Ressourcenpotentials auf und muss nun handeln», ist sich Luzian Franzini sicher, er ist Vorstandsmitglied der Jungen Alternativen Zug. 

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