Ein Bild als Kantonsratspräsident bei einem Anlass «Politik & Wurst». Von links: Kurt Bischof, persönlicher Mitarbeiter von Reto Wyss, Franz Wüest und der damalige Regierungspräsident Reto Wyss. (Bild: les)
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Ein Bild als Kantonsratspräsident bei einem Anlass «Politik & Wurst». Von links: Kurt Bischof, persönlicher Mitarbeiter von Reto Wyss, Franz Wüest und der damalige Regierungspräsident Reto Wyss. (Bild: les)

Franz Wüest tritt aus Luzerner Kantonsrat zurück

2min Lesezeit

Die CVP Luzern verliert ein Aushängeschild. Der Ettiswiler Franz Wüest tritt aus dem Kantonsrat zurück. Er wird als Rekordhalter in die Geschichtsbücher eingehen.

Der Ettiswiler CVP-Kantonsrat Franz Wüest tritt auf die Mai-Session 2017 aus dem Kantonsrat zurück, teilt die CVP Luzern mit. Der 62-jährige langjährige Politiker wurde im Jahre 1999 für die CVP in den damaligen Grossrat gewählt. Franz Wüest pflegte mit seiner offenen und kommunikativen Art sowohl als Gross- und Kantonsrat viele Kontakte über die Fraktionsgrenzen hinaus.

In seiner 18-jährigen kantonalen Legislativtätigkeit leitete er wichtige Geschäfte als Kommissionspräsident. Höhepunkt bildete das Kantonsratspräsidium, das er infolge der Legislaturverlängerung ganze eineinhalb Jahre innehatte. Er geht damit als längster im Amt stehender Präsident in die Geschichte ein. Er hat den Kantonsrat mit grosser Souveränität und hohem Engagement im Kanton, aber auch in der Schweiz vertreten, so die CVP.

Franz Wüest erachtet den Zeitpunkt nach 30 Jahren engagierter politischer Tätigkeit als richtig, sich nun in der zweiten Reihe einzurichten. Die CVP bedauert diese Demission sehr. Die CVP-Fraktion verliert mit Franz Wüest einen weitsichtigen Unternehmer, dem tragfähige Lösungen und die Verbindung von Wirtschaft und Politik stets ein wichtiges Anliegen sind. Die CVP dankt Franz Wüest für sein grosses und vielfältiges Wirken für die Luzerner Öffentlichkeit und für die Partei.

Nachfolger von Franz Wüest wird das erste Ersatzmitglied auf der Kantonsratsliste Wahlkreis Willisau, Michael Kurmann, Dagmersellen.

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