Stadtrat will Bauen mit Schweizer Holz fördern

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Ein Postulat der Grünen/Jungen Grünen und der CVP im Luzerner Stadtparlament regt an, das Bauen mit einheimischen Holz zu fördern.

Die vier Postulanten fordern den Stadtrat auf zu prüfen, inwieweit bei der Ausschreibung von städtischen Bauprojekten der Realisierung von Holzbaulösungen mehr Gewicht gegeben werden kann. Dazu müsse aus ökologischen Gründen auch nachgewiesen werden, woher das Holz stamme. Zudem fragen die Parlamentarier an, mit welchen anderen Massnahmen die Holzbauweise gefördert werden könnte.

Der Stadtrat ist mit der Stossrichtung des Vorstosses einverstanden, schreibt er in seiner Antwort. Er will das Postulat entgegennehmen. Bereits heute zeugten jüngere Bauten in Luzern davon, dass einheimisches Holz Anwendung findet. Als älteres Beispiel nennt die Stadtregierung das Garderobengebäude Allmend Süd (2005), als jüngstes den Neubau der Betreuung Geissenstein (2015). Dazwischen liegen Projekte in der Schulanlage Wartegg/Tribschen, im Schulhaus Utenberg und der Schulanlage Fluhmühle, sowie der Neubau der Schulanlage Büttenen und des Stützpunktes STIL Zimmeregg.

Der Luzerner Stadtrat will aber noch mehr machen und prüfen, wie man das Postulat der Grünen und der CVP umsetzen kann. Um der Forderung mehr Gewicht zu verleihen, ohne die grundsätzliche Lösungfreiheit bei Bauprojekte einzuschränken, will die Exekutive bei Wettbewerben eine neue Formulierung verbindlich integrieren. Sie lautet: «Die Auftraggeberin legt Wert auf die Verwendung von nachhaltigen, ökologischen und recycelbaren Baumaterialien mit einem tiefen Anteil an grauer Energie und geringen Treibgasemmissionen.»

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