Das Fünfsternehotel Palace in Luzern. (Bild: zvg)
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Das Fünfsternehotel Palace in Luzern. (Bild: zvg)

Chinese steckt 100 Millionen in Luzerner Fünfsternehotel

2min Lesezeit

Das Luxushotel Palace wird komplett umgebaut – Baustart ist voraussichtlich im nächsten Herbst. Die grössten Veränderungen: grössere Zimmer und mehr Restaurants.

Das Fünfsternehaus an bester Luzerner Seelage von 1906 wird totalsaniert. Das lässt sich der chinesische Unternehmer Yunfeng Gao etwas kosten: 100 Millionen Franken investiert er. Das Baugesuch wurde vor wenigen Tagen beim städtischen Bauamt eingereicht, schreibt die «Luzerner Zeitung».

Gerade an der Fassade sind keine grossen Veränderungen möglich, das Belle-Epoque-Haus ist ein Kulturgut von regionaler Bedeutung und steht unter Denkmalschutz.

Mit der Umbauplanung betraut sind der Architekt Iwan Bühler sowie Toni Bucher vom Sarner Bauunternehmen Eberli AG. Die Pläne dürften in den nächsten Tagen öffentlich aufgelegt werden.

Ein Drittel der Umbaukosten entfällt auf die Erneuerung der veralteten Haustechnik. Toni Bucher rechnet damit, im Frühling 2017 die Baubewilligung zu erhalten, der Umbau könnte im Oktober starteten und 2019 abgeschlossen sein. Während der Bauzeit bleibt das ganze Hotel geschlossen.

Trotz Denkmalschutz sind grosse Änderungen geplant: Neuer Haupteingang mit Vordach und neuen Treppen, die Réception wird verschoben und auf Seeseite sind drei Restaurants geplant. Eines soll Schweizer Spezialitäten anbieten, ein zweites asiatische Gerichte und das dritte schliesslich japanische Speisen.

Nach dem Umbau wird das Luxushotel noch 110 Zimmer haben, heute sind es 129. «Grössere Zimmer entsprechen dem Bedürfnis von Luxushotelgästen. In den Zimmern mit Seesicht umfassen die Räume 80 bis 120 Quadratmeter», sagt Toni Bucher gegenüber der LZ.

Was mit den 124 Mitarbeitenden während der Renovation geschieht, ist noch offen. Das Palace sucht für sie eine Zwischenlösung – eine Möglichkeit ist das Bürgenstock-Resort, das im Sommer 2017 eröffnet.

 

 

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