Die Geehrten (vorne) mit dem vollzähligen Zuger Stadtrat und dem Stadtschreiber an der traditionellen Lebkuchenfeier.
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Die Geehrten (vorne) mit dem vollzähligen Zuger Stadtrat und dem Stadtschreiber an der traditionellen Lebkuchenfeier.

Sie haben in Zugs Kulturleben einiges bewegt

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Der Zuger Stadtrat hat vier Personen geehrt, die sich für die Bevölkerung der Stadt verdient gemacht haben, ohne ihr Engagement an die grosse Glocke zu hängen. Es sind Martin Himmelsbach, Margrit Ulrich-Roos sowie das Ehepaar Margrit und Gusti Villiger.

Der Stadtrat verteilte heute an der traditionellen Lebkuchen-Feier die Backwerke des Klosters Frauenthal. Er teilt seit Jahren den Frauenthaler Lebkuchen mit Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt, die sich in ihrem Leben und Schaffen für die Bevölkerung verdient gemacht haben. «Es sind Leute, die ihre Taten nicht an die grosse Glocke gehängt und den Mittelpunkt nie gesucht haben», heisst es in der Pressemitteilung.

Und das sind die gewürdigten Personen:

Margrit Ulrich-Roos

Für ihr Engagement seit mehr als 40 Jahren als ehrenamtliche Pfarreimitarbeiterin im Bereich Ministrantenbetreuung und als langjährige Präsidentin des Frauenforums St. Michael erhielt Margrit Ulrich-Roos den Lebkuchen.
Stadträtin Vroni Straub-Müller sagte anlässlich der Ehrung: «Sie verehren Dich nicht nur wegen all der Köstlichkeiten, mit denen Du sie bekocht hast – sie verehren Dich, weil Du immer ein offenes Ohr für sie hast. Du bist die gute Seele im Lager.»

Margrit und August P. Villiger

Margrit und August P. Villiger sind bekannt als langjähriges Intendantenpaar des Zuger Theater Casinos. Doch dafür wurden sie nicht geehrt, wie Stadtpräsident Dolfi Müller in seiner Laudatio hervorhob. Villigers hätten sich über das Casino-Leben hinweg in der Öffentlichkeit verdient gemacht und es gebe kaum einen Zuger Verein, für den die Villigers nicht irgend etwas auf die Beine gestellt hätten: Bei der Chesslete, dem Märlisunntig und der Jazz Night haben sie mitgemischt. Der Sternmarsch der Musikvereine von 1981 und das grosse Zuger Kirchenglockenkonzert gehen auf die beiden zurück. Die Eröffnung der Bossard-Arena, die unvergleichliche West Side Story oder das Schweizer Jugendmusikfest sind in bester Erinnerung.

Martin Himmelsbach:

1995 hat Martin Himmelsbach die Leitung der Jazz Night übernommen. Als OK-Chef, später als Gründungsmitglied und Präsident des Vereins Jazz Night Zug und heute als Verantwortlicher für das Programm und die Infrastruktur wuchs die Veranstaltung heran. Zusammen mit vielen Partnern und Helfern sei es ihm gelungen, über die vergangenen 20 Jahre ein Festival auf die Beine zu stellen, das professionell organisiert und über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt sei.

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