Ein Tunnelabschnitt in Originalgrösse im Verkehrshaus.  (Bild: zvg)
 
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Ein Tunnelabschnitt in Originalgrösse im Verkehrshaus.  (Bild: zvg)  

Alle wollen die Tunnel-Ausstellung sehen

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Rund 350'000 Besucher haben bis jetzt die Sonderausstellung «Neat – Tor zum Süden» besucht. Darum verlängert das Verkehrshaus nun die Ausstellung. Und nicht nur das: Es kommen weitere Attraktionen dazu.

«Mit der Inbetriebnahme des Neat-Basistunnels am 11. Dezember ist und bleibt das Thema von Interesse», begründet das Verkehrshaus seinen Entscheid. Ein 57 Meter langes animiertes Modell im Massstab 1:1000 des Gotthard-Basistunnels und ein begehbarer 15 Meter langer Tunnelabschnitt in Originalgrösse gehören zu den Attraktionen der Ausstellung. Die Objekte bleiben nun noch länger stehen.

«Die Ausstellung ist sowohl bei den Besuchern als auch beim Fachpublikum und den Medien auf grossen Anklang gestossen», teilt das Verkehrshaus mit. «Wir haben es mit dieser Inszenierung auf eindrückliche Weise geschafft, den Gotthard Basistunnel erlebbar zum machen», sagt Martin Bütikofer, Direktor des Verkehrshauses.

Insbesondere die Führungen zur Sonderausstellung waren erfolgreich. Per Ende Oktober wurden 266 Führungen gebucht. Das Interesse sei auch bei ausländischen Gruppen gross gewesen und halte an. Darum bleiben auch die Sonderführungen weiterhin im Angebot.


Bis auf das Granitrelief, das die Topografie der Gotthardregion zeigt, bleiben alle Inhalte der Sonderausstellung erhalten. Sie wurden um weitere Attraktionen ergänzt. Neu kann mit dem Zugsimulator «Giruno» der Besucher durch den Gotthard-Basistunnel von Nord- nach Südeuropa oder umgekehrt fahren.

Eine Klopfsteinmulde lädt zum Meisseln ein und macht den Gotthard-Granit spürbar. Eine Rekonstruktion des Circaramas bereichert zudem die Schienenhalle. Die 360°-Projektion «Rund um Rad und Schiene» zeigt die Schweiz und die SBB der beginnenden 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts.

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