Fiktive Busse im Zuge von «Platz da!» (Bild: PHILIPPE ROBERT                     )
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Fiktive Busse im Zuge von «Platz da!» (Bild: PHILIPPE ROBERT )

1min Lesezeit

Am Samstag haben Aktivisten in der Stadt Luzern fiktive Bussen verteilt. Sie hätten laut eigenen Angaben als Polizisten 2‘120 Franken. eingenommen. Für die Aktivisten ist klar: Der öffentliche Raum gehört allen und nicht einzelnen Parksündern.

Am Samstagmorgen wollte die Regionalgruppe Luzern von «Umverkehr» laut eigenen Angaben herausfinden, wie es um die Einhaltung der Verkehrsregeln insbesondere der Automobilisten in der Innenstadt Luzerns steht. Zu dritt machten sich die Aktivisten auf den Weg, um herauszufinden, wie viele Regelverletzungen sie feststellen konnten und welchen Bussenertrag die Luzerner Polizei in nur einer Stunde hätte generieren können.

Plätze, Trottoirs, Velowege und Strassenraum würden ungeniert zuparkiert. Die Mitglieder seien schockiert gewesen, wie viele Bussen sie innert einer Stunde an einem ruhigen Samstagmorgen in der Sommerzeit hätten eintreiben können. Die stolze Summe von 2‘120 Franken setzte sich zusammen aus «Falschparkieren auf dem Trottoir», «Falschparkieren auf der Strasse oder Velowegen» und «Parkuhr nicht bedient». Als besonders lukrativ erwies sich der Parkplatz am Hallwilerweg/Obergrundstrasse mit 16 Parksündern und somit einem Ertrag von 640 Franken innert weniger Minuten.

 

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