Mobility Pricing bald in Zug?

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Wer Strasse oder Schiene zu Stosszeiten nutzt, soll mehr bezahlen. So will es Verkehrsministerin Doris Leuthard. In Zug finden die Ideen Anklang.

Bundesrätin Doris Leuthard will, dass Pendler und Autofahrer, die in Stosszeiten die Verkehrsinfrastruktur nutzen, mehr bezahlen. Mobility Pricing heisst das Zauberwort. Mittles Pilotprojekten soll das neue System getestet werden.

Grosses Interesse daran hat der Zuger Regierungsrat. Die Regierung lässt gegenüber der «Neuen Luzerner Zeitung» NLZ verlauten: «Die Standortattraktivität unseres Kantons hängt unter anderem auch von der Verkehrserschliessung ab.»

Zug sei prädestiniert

Baudirektor Hürlimann und Volkswirtschaftsdirektor Michel erhoffen sich aus einem Pilotversuch vor allem Lehren. «Zunächst geht es darum zu lernen, wie der Markt auf solche Systeme reagiert», erklärt Matthias Michel. «Im Weiteren kann der Standort Zug auch davon profitieren, zuvorderst dabei zu sein.»

Allerdings, kosten sollte die Teilnahme am Pilotversuch nichts. so die Zuger. «Da es Pilotprojekte des Bundes sind, erwarte ich, dass dieser die Finanzierung übernimmt», sagt Michel. Er sei überzeugt, dass der Kanton Zug prädestiniert sei für einen derartigen Versuch. «Wir können einen attraktiven Marktraum anbieten, der überschaubar und repräsentativ für die Schweiz ist. Das Verkehrslabor Zug ist wie eine kleine Schweiz mit Stadt und Land, Seen, Autobahnen, Staus und vielem mehr.»

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