Gruppenbild aus der Produktion der Zuger Spiillüüt von 2016: «Othello darf nicht platzen». Sandra Kull, Barbara Hess, Marina Kendall, Rémy Frick, Roger Stuber, Beatriz Mondin, Erwin Egloff (v.l.n.r.). (Bild: Graeme Ross)
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Gruppenbild aus der Produktion der Zuger Spiillüüt von 2016: «Othello darf nicht platzen». Sandra Kull, Barbara Hess, Marina Kendall, Rémy Frick, Roger Stuber, Beatriz Mondin, Erwin Egloff (v.l.n.r.). (Bild: Graeme Ross)

Kulturschärpe für Zuger Spiillüüt

2min Lesezeit

Die Stadt Zug verleiht erstmals die «Zuger Kulturschärpe». Mit dieser Auszeichnung will die Stadt Menschen ehren, die sich kulturell besonders engagieren. Der Hauptpreis von 10'000 Franken geht an die Zuger Spiillüüt. Diese dürfen aber nur einen Teil behalten.

Die Stadt Zug will besonderes Engagement zukünftig mit der Verleihung der «Zuger Kulturschärpe» an verdiente Zugerinnen und Zuger unterstützen. Das schreibt die Stadt Zug in einer Mitteilung. Die städtische Kulturkommission verstehe diese wiederkehrende Anerkennung als Zeichen des Dankes und als Ansporn an alle, die das Leben in Zug bereichern.

Mit der Kulturschärpe können in Zug tätige Gruppen, Vereine, Organisationen und Einzelpersonen ausgezeichnet werden. Die Geehrten erhalten die Kulturschärpe in Form eines Wollschals, eigens gestaltet von der Zuger Textildesignerin Claudia Caviezel.

Spiillüüt müssen 2'500 Franken weitergeben

Der Hauptpreis mit 10'000 Franken dotiert. Die Ausgezeichneten dürfen aber nur drei Viertel des Preisgeldes behalten. 2'500 Franken müssen sie als Nebenpreis an eine selber ausgewählte Person oder Gruppe weitergeben, die sie selber fördern wollen.

Dadurch hofft die Stadt Zug, dass auch jüngere oder unbekanntere Personen ausgezeichnet werden. Darüber hinaus vergibt die Kulturkommission der Stadt Zug in eigener Kompetenz auch einen Spezialpreis an ein Team oder eine Person, die sich bereits seit längerer Zeit im kulturellen Bereich verdient gemacht hat.

Die Preisträger des Jahres 2015/2016 stehen fest. Es sind dies:

Hauptpreis: Zuger Spiillüüt
Nebenpreis: Agatha Imfeld
Spezialpreis: Franz Villiger, Heiri Scherer

Nominationen können eingereicht werden

Die Verleihung der «Zuger Kulturschärpe» erfolgt anlässlich des traditionellen Kulturapéros am 4. Juni im Burgbachkeller Zug. Der Anlass ist öffentlich.

Die Zuger Bevölkerung ist eingeladen, während des kommenden Jahres eigene Nominationen für die Verleihung der Zuger Kulturschärpe 2016/2017 direkt bei der Stelle für Kultur der Stadt Zug einzureichen. Eingabeschluss für die Nominierungen ist der 31. Januar 2017.

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