Kriens nicht zufrieden mit Astra-Vorschlägen

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Wegen des geplanten Bypasses hat das Bundesamt für Strassen (Astra) im Juni eine Machbarkeitsstudie zum Lärmschutz präsentiert. Diese betreffen in Kriens den Bereich Grosshof-Schlund. Die Gemeinde Kriens hat nun Stellung genommen und ist mit den Vorschlägen nicht zufrieden, teilt die Gemeinde mit.

Die Richtung stimme, aber die Vorschläge gingen noch klar zu wenig weit, um auch die in Kriens weit verbreiteten Bedenken zu zerstreuen, schreibt die Gemeinde. Mit diesem Grundtenor habe der Gemeinderat Kriens dem Kanton Luzern zu Handen des Astra seine Haltung mitgeteilt.

Nach einer Bewertung der Varianten habe das Astra vorgeschlagen, die Überdachung der vier bestehenden und der sechs zusätzlich geplanten Autobahnspuren im Bereich Grosshof/Eichhof zwar leicht zu verlängern und das Brückenbauwerk architektonisch aufzuwerten. Weitergehende Zugeständnisse, wie sie von Kriens gefordert worden seien, könne das Astra aber nicht machen.

Neben einer Beurteilung durch den Gemeinderat selber seien auch zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung sowie von direkt Beteiligten (Komitees) und Privaten in die Stellungnahme eingeflossen. Diese zeigten in der Summe deutlich, dass nach wie vor eine mehrheitlich kritische Haltung dem Projekt gegenüber bestehe.

Die heute vorliegenden Lärmschutz/Städtebau-Ideen des Astra würden die vom Gemeinderat Kriens formulierten Gelingensbedingungen aus früheren Stellungnahmen klar noch nicht erfüllen. Die bisherigen Forderungen (Gestaltung Autobahnpark, Ausweitung flankierender Massnahmen, etc.) seien in der Machbarkeitsstudie noch gar nicht thematisiert. Der Gemeinderat wiederholt diese deshalb explizit und fordert zudem eine Garantie für Tempo 80 auf dem Autobahn-Abschnitt nach dem Tunnelportal.

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