An den Zuger Filmtagen wurden Jungfilmer geehrt. (Bild: zvg)
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An den Zuger Filmtagen wurden Jungfilmer geehrt. (Bild: zvg)

Philip Maloney räumt an den Zuger Filmtagen ab

4min Lesezeit

Zum dritten Mal bereits tauchen die Zuger Filmtage die Zentralschweiz in den Bann spannender Nachwuchsfilme. Erstmals wurden drei goldene Kirschen vergeben – darunter ein Publikumspreis. Gewonnen hat ein berühmter Detektiv.

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Die dritte Ausgabe der Zuger Filmtage fanden wie bereits 2015 in der Zuger Chollerhallte statt. Ziel der Filmtage ist es, filmbegeisterte Jugendliche aus Zug und Umgebung zusammen zu bringen und mit verschiedenen Filmblöcken sowie einem Kursprogramm zu begeistern. Der Event startete am Stamstag mit einem Dankeschön an die Kulturschaffenden durch Regierungsrat Stephan Schleiss. Durch das Programm von dreizehn nominierten Kurzfilmen führte Patrick Hässig. Sowohl das Publikum, als auch die Jury bewerteten die gezeigten Filme.

Die Jury setzte sich zusammen aus dem Produzenten Lukas Hobi («Achtung, fertig, Charlie!» oder «Heidi»), Regisseurin Rebeca Panian (TV-Redaktorin) und Julian Köchlin (Schauspieler «Lasst die Alten sterben»). Die künstlerische Leitung des Filmfestivals hat dieses Jahr eine Auswahl an Kurzfilmen getroffen, die für die Zuschauer sowohl Lach- als auch Schockmomente bereithielten und gute Unterhaltung boten.

Obwohl Mitglieder von Filmakademien und Filmhochschulen explizit nicht zu den Zuger Filmtagen eingeladen wurden, waren die Filme mit gelungener Ästhetik und professionell umgesetzt.

«Maloney» fesselte die Zuschauer

Herausgestochen in drei von sieben Kategorien ist an den Zuger Filmtagen besonders ein Werk: «Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney – Der Zwillingsbruder» gewnn gleich vier der vergebenen sieben Preise. Die fesselnde Geschichte handelt von Herbert Klotz, der sich Sorgen um seinen Zwillingsbruder macht, da dieser seit einer Woche spurlos verschwunden ist. Philip Maloney nimmt den Fall in die Hand. Die Gewinner haben dabei das Hörspiel von 1992 zu einem Kurzfilm umgewandelt. Die Jury überzeugte die gelungene Synchronisation, das Schauspiel sowie besonders interessante Kameraeinstellungen. 

Im Rahmen der 2016 initiierten Partnerschaft mit dem Genuss-Film-Festival wurde zum Schluss das Resultat des letztjährigen Gewinners des Treatment-Awards vorgestellt. Auch dieses Jahr wurde die Chance geboten, ein Treatment für eine Kurzfilmidee zum Thema «Genuss» einzuschicken und so am Wettbewerb teilzunehmen. Die Jury hat sich für die  Kurzfilmidee von Crue - David Oesch entschieden.

Mit diesem Treatment- Award erhält der Sieger ein Finanzierungsbudget von 2’000 Franken, gesponsert durch den Verein «Freunde des Genuss Film Festivals». Das Preisgeld dient der Produktion des Kurzfilms im kommenden Jahr. Ausserdem erhält der Sieger einen Film-Götti, der ihn während der Produktion unterstützen wird. Michael Steiner, bekannt als Regisseur von Filmen wie «Sennentuntschi», «Grounding» oder «Mein Name ist Eugen» übernimmt dieses Jahr die Götti-Funktion.

Die Gewinner der Zuger Filmtage

 

Bester Film (Goldene Kirsche)

«Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney – Der Zwillingsbruder» (Damien Hauser/Joshua Schweizer)

Beste Story

«What would you be?» (Rouven Niedermaier/Luca Zellweger)

Bestes Schauspiel

«Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney – Der Zwillingsbruder» (Damien Hauser/Joshua Schweizer)

Beste Kamera

«Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney – Der Zwillingsbruder» (Damien Hauser/Joshua Schweizer)

Bester Schnitt

«Alien» (Julian Quentin)

SRG Nachwuchspreis (Goldene Kirsche)

«Ein Fehler zu viel» (Gian Maria Finger)

Publikumspreis (Goldene Kirsche)

«Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney – Der Zwillingsbruder» (Damien Hauser/Joshua Schweizer)

 

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