Der Frühling lässt alles mögliche erblühen. (Bild: Blanca Imboden)
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Der Frühling lässt alles mögliche erblühen. (Bild: Blanca Imboden)

Spazierwanderung als Frühlingsfest: Immensee-Weggis

3min Lesezeit

Wieder eine Wanderung, die man Spaziergang nennen könnte. Aber was für ein Spaziergang! Gerade in diesen Tagen, wo es grünt und blüht, kann man auf den beschriebenen Wegen den Frühling riechen, sehen, spüren, fühlen.

Blanca Imboden

Wieder eine Wanderung, die man Spaziergang nennen könnte. Aber was für ein Spaziergang! Gerade in diesen Tagen, wo es grünt und blüht, kann man auf den beschriebenen Wegen den Frühling riechen, sehen, spüren, fühlen.

Das vielkritisierte Facebook hat auch gute Funktionen: Es hat mir vor zwei Tagen ein Foto geschickt, einfach so, um mich an eine Begebenheit vom vergangenen Jahr zu erinnern, und zwar ein Bild von dieser Wanderung. Ich wusste sofort: Diese Tour wollte ich wiederholen und zwar genau wieder im Frühling.

Man kann unterwegs die geschichtsträchtige Hohle Gasse bewundern, sowie die Ruine der alten Gesslerburg.

Ich bin also mit dem Zug nach Immensee gefahren und den Wegweisern Richtung Weggis gefolgt. Alles ist gut beschildert, keine Sorge. Es sind kaum nennenswerte Steigungen zu meistern, obwohl der Weg immer bergauf und bergab geht. Für Abwechslung ist gesorgt: Man kann unterwegs die geschichtsträchtige Hohle Gasse bewundern, sowie die Ruine der alten Gesslerburg. Nach einer Stunde kommt die erste empfehlenswerte Einkehrgelegenheit: das Restaurant Alpenhof mit herrlichem Garten und Spielplatz (Tipp: Mandel-Birä-Gipfel). Dann geht’s gestärkt weiter. Die Wege sind leicht und auch mit Turnschuhen zu begehen. Sie führen über sonnige Hügel, inmitten blühender Landschaften, immer der Sonne entgegen. Die Sicht auf Seen und Berge ist bezaubernd und beglückt.

Kleiner persönlicher Tipp: Oberhalb Greppen, da wo es zwei Wegweiser nach Weggis gibt, den leicht längeren Weg nach rechts wählen, dann kommt man am Haldihof vorbei. Das lohnt sich. Warum? Hier gibt es eine kleine Besenbeiz (Kaffee und Kuchen) mit Hofladen, ein Idyll, ein aussichtsreiches Plätzchen zum Verweilen.

Nach drei Stunden bin ich dann glücklich in Weggis angekommen, am Vierwaldstättersee, wo es eine Schiff- und Busstation gibt.

Dauer: 3 Stunden
Wege: leicht, sonnig, keine besonderen Auf- und Abstiege

Man kann den Weg beliebig verlängern und am Ende in Gersau oder Brunnen ankommen. Unsere Spazierwanderung ist ein Teil des Rigi Lehnenwegs (Infos dazu hier). Er wird ab Weggis anspruchsvoller und verlangt Wanderschuhe, gerne auch Stöcke, in einem Teilstück hängt eine Leiter. Ich habe schon alle Teilstücke bewandert, aber halt einzeln, nicht an einem Stück.
Der Weg lässt sich auch problemlos verkürzen.

Aus dem zentralplus Blog Wander-Blog

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