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Wäre hätte damit gerechnet? Der ehemalige FCL Profi Thomy Wyss komplettiert den aktuellen Trainerstab. 

tschutti heftli

Ruhig ist es um den ehemaligen Publikumsliebling geworden. Bis vor ein paar Tagen schien der Name «Thomy Wyss» nur noch bei Nostalgikern unter den FCL Anhängern ein Begriff zu sein. Doch Wyss hat sich mit einem lauten Knall zurück in die Köpfe der Luzerner gehievt: Der ehemalige Mittelfeldstratege des FC Luzern wird als Assistenztrainer von Carlos Bernegger zurück auf die Allmend kehren.

Die meisten Luzerner sind zwar über diesen Entscheid erstaunt, doch trotzdem freuen sich die meisten, dass ein Ex Spieler beim FCL eingebunden wird. Ein Entscheid der hoffentlich Schule macht, denn in den aktuell schwierigen Zeiten kann der Verein solche Personen mit blau/weissen Herzen besser brauchen als je zuvor.

Dass Wyss ein solches Herz besitzt, muss er wohl niemandem mehr beweisen. Obwohl er in seiner Aktivkarriere bei vielen anderen Clubs spielte, flogen ihm bei seinen zwei Engagements in Luzern, die Herzen der Fans jeweils entgegen. Wyss wurde nicht verübelt, dass er für «Erzfeinde» wie GC, Aarau und S. Gallen auflief. Vielmehr war man stolz auf das Eigengewächs, das auch elf Mal für die Schweizer Nati spielte und zum legendären WM-Team von 1994 gehörte.

Rolf Fringer hat mit dem Engagement von Petar Aleksandrov als Assistenztrainer vorgemacht, wie man eine einstige Identifikationsfigur installiert. Neben Fringer stand Aleksandrov für das alte FCL, den kleinen Club, der vor allem mit Kampf und Einsatz überzeugte. Gleiche Werte wird auch Thomy Wyss verströmen. Neben den sportlichen Entscheidungsträgern aus Basel verträgt es eine Prise «Nostalgie» und «Heimat» durchaus.


Paul Kaiser

Aus dem zentralplus Blog tschutti heftli Blog

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