Literatur-Blog

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    Freikörperkultur oder Feigenblatt?

    Unser Literatur-Blogger rätselt darüber, was beim Sonnenbad schlimmer ist: die Nacktheit oder der Bikiniabdruck. Die bedeutenden Fragen, die sich dahinter verbergen, bleiben für Adrian Hürlimann aber offen. Weiterlesen

  • : Rosenhofbrunnen von 1967 mit einer Inschrift des Schriftstellers und Architekten Max Frisch.

    neunzehnhundertachtundsechzig

    Achtundsechzig als Wort. 68 als Zahl. Die achtundsechziger Unruhen. Fünfzig Jahre ist es her. Was war denn da los, gut 20 Jahre nach dem Krieg? Am 8. Mai 1945 läuteten von allen Türmen in der ganzen Stadt die Glocken. Der Weltkrieg war vorbei. Es war eine Befreiung auch für das weitgehend verschonte Land. Weiterlesen

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    Die menschliche Spur unseres Autoausfluges

    Bevor das neue Auto in unsere Familie kam, waren wir sonntags mit den Eltern im Veloanhänger ausgefahren. Die Kleinste bei Mama im Sitzli, wir andern drei angehängt an Vaters Zweirad. Jetzt aber mussten wir alle in den Fond steigen, wie Vater sagte, und Mutter auf den Beifahrersitz. Weiterlesen

  • Katja Zuniga-Togni: Auch meine Katze liebt lesen.

    Sag mir, was Du liest und ich sage Dir, wie Du wohnst

    Literaturbloggerin Katja Zuniga-Togni entführt uns heute in ihre Anfänge als Leseratte. Sie erzählt unter anderem von ihrer Liebe zu Karl May und Enid Blyton und davon, warum Sie damals keine Comics zuhause hatte. Weiterlesen

  • zvg: Ein Boeing B-17 Bomber genannt «Flying Fortress».

    Ein Gespräch über Bäume und Bomber

    Wenn Erwachsene dem Kult der Kriegsspielzeugmodelle verfallen, ist Regression angesagt. Gedanken zum Zweck ihres Einsatzes gibt es ebenso wenig wie die Umstände, die zu diesem hin führen. Erwachsen und verantwortlich fühlt sich niemand mehr und die Verdrängung unbequemer Tatsachen fällt leicht. Ein Beispiel. Weiterlesen

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    Das Sexleben der Pflanzen

    Erst dachte ich, es würde diesmal keinen Beitrag geben, schreibt Literaturbloggerin Franziska Greising. Zu viele Themen schwirrten in ihrem Kopf, zu wenig Lust zum Schreiben war vorhanden, kein Verlangen zum Ausbrüten eines Textes. Zwar habe sie Anfänge ausprobiert, doch an keinem fanden sich jene Widerhaken, die dafür sorgen, dass Einfälle zu Papier gebracht werden oder besser: auf den Bildschirm oder sonst ein Gerät, wo man sie lesen kann. Weiterlesen

  • Katja Zuniga-Togni: Meine «K2-Skier»

    Vom Schnee verweht

    Eine merkwürdige Geschichte erzähle ich da. Und sie hat sich wirklich so zugetragen, ob du es glaubst, oder nicht. Kürzlich bin ich sechzig geworden und nichts kann mich so leicht verwundern oder überraschen; hab ich gemeint. Aber gerade wenn du selbstsicher bist und meinst, dass du das Leben im Griff hast und es für dich nichts Neues mehr auf Lager hat, dann kommt dein Verstand an Grenzen. Dies schreibt Literaturbloggerin Katja Zuniga-Togni in ihrem neusten Beitrag. Weiterlesen

  • Adrian Hürlimann: Das Theater am Schiffbauerdamm in Berlin wurde 1892 eröffnet.

    Im Zweifel hüllenlos, aber bitte mit Bühne

    Gutes Theater braucht keine komfortablen Säle, sondern Kreativität und Handwerk, schreibt Adrian Hürlimann im Literaturblog. Gutschweizerischer Perfektionismus zählt in Luzern wie in Zürich auf architektonische Investitionen und Renovationen; die Berliner Szene kommt auch in uralten Sälen zurecht. Weiterlesen

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    Glockenläuten mit Hebelschwenk

    Ich finde in alten Tagebuchblättern Notizen zum Glockenläuten. Das setzt ein mit einer Beobachtung an der World-Didakta, einer pädagogischen Fachausstellung in der Messe Zürich im Hallenstadion. Ich notierte, wie ein Kind mit einem Fingerdruck auf die Tastatur eines PC ein elektronisches Glockenspiel in Gang setzte. Dieser unscheinbare Fingertipp weckte in mir die Erinnerung an mein Glockenläuten als Ministrant in Zug. Weiterlesen

  • : Postkarte von der Rigi.  (Bild: zvg)

    Als Mark Twain auf den Rigi stieg

    Es gibt ungezählte Texte über den Rigi. Schriftsteller von überall her haben ihn bestiegen. Und dann, sie konnten nicht anders, darüber Wörter gesetzt. Weiterlesen