Architektur-Blog

  • : Obwohl an der Ecke platziert, wirkt der Anbau zurückhaltend und im Gesamtbild ruhig. (Foto: Gerold Kunz)

    Verdichtung nach Vorgabe

    Heinrich auf der Maur ist der Architekt der 1947 errichteten Siedlung für die Baugenossenschaft Löchlimatt im Bodenhof Luzern. Die abseits des Zentrums liegende Reihenhausbebauung kann seit 1994 nachverdichtet werden. Doch nicht alle machen davon Gebrauch. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Die 1937 von Otto Dreyer erstellte Kirche St. Theodul wird respektiert.

    Im Dialog mit seinen Nachbarn

    Mit der 1937 von Otto Dreyer erstellten Kirche St. Theodul hatte in Littau die Moderne begonnen. Der schlichte Sakralbau mit Satteldach wird von einem Betonturm gefasst. Die Lage an der Hangkante lässt die Kirche weit in die Landschaft strahlen. Nun hat der Identifikationspunkt einen sympathischen Nachbarn bekommen. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Der Neubau ist von der Haldestrasse aus nur partiell zu sehen.

    Brunnhaldepark Luzern: Im Ungleichgewicht

    Fünfzehn Jahre ist es her, dass der Tivoli-Neubau von Hans Kollhoff in Luzern unter Fachleuten für Gesprächsstoff sorgte. Der eben fertiggestellte Brunnhaldepark zeigt, dass die Diskussion damals offenbar zu wenig gründlich geführt wurde. Der stolze Neubau neben dem Hotel Europe konfrontiert die historische Nachbarschaft mit einer abweisenden Rückfassade, obwohl die Architekten ihr Gebäude aus der Situation heraus entwickelt haben. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Der neue Aussichtsturm ist öffentlich zugänglich.

    Unschöne Ansichten

    Im Mai dieses Jahres hat die Vogelwarte Sempach im Wauwilermoos die Beringerhütte durch einen Aussichtsturm ersetzt. Der Holzturm zeigt, dass bei führenden Unternehmen in der Zentralschweiz gute Architektur für die Kommunikation zu wenig genutzt wird. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Expressive Giebelgestaltung in Kriens.

    Frischzellenkur im geschützten Ortsbild von Kriens

    Seit Miroslav Šiks Biennale-Beitrag von 2012 ist bekannt, dass eine Bebauung mit Neubauten eine Stimmung erzeugen kann, die bisher nur in Kombination mit Altbauten denkbar war. An einem aktuellen Beispiel in Kriens lässt sich meine provokante These überprüfen. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Das Haus Tannen liegt am Weg der Schweiz.

    Baujahr 1341 – und wieder bewohnbar

    In Morschach hat die Stiftung Ferien im Baudenkmal ein bald 700-jähriges Holzhaus umbauen lassen. Lukas Baumann Architektur haucht dem währschaften Holzhaus mit wenigen, aber präzisen Eingriffen neues Leben ein. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Triptychon zum Schlund - wo LuzernSüd entsteht.

    Was im Luzerner Vorort einmal war und heute ist

    An Kriens haben sich schon viele zeitgenössische Fotografen versucht. Nach Georg Aerni, Nicolas Faure, Mario Kunz, Walter Mair und Rolf Siegenthaler legt nun Tobias Madörin im Kunstmuseum Luzern seine ungeschminkte Sicht auf den Luzerner Vorort offen. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Die Ausstellung am Europaplatz simuliert Berris Bebauungsvorschlag von 1836.

    Ein Plan von 1836, der bis heute zu reden gibt

    Eine Ausstellungsinstallation am Europaplatz befragt bis am 30. August 2017 die Stadt nach Alternativen zum Schweizerhofquai und dem KKL Luzern. Was wäre, wenn Melchior Berri sein Projekt von 1836 der Quaibebauung hätte realisieren können? Luzern hätte ein frühes und überzeugendes Beispiel einer städtebaulichen Grossform im Anschluss an die Altstadt bekommen. Obwohl es nie erbaut wurde, findet bis heute regelmässig eine Auseinandersetzung mit dem Projekt statt. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Das Turmmodell ist in der Swiss-Pavilions-Ausstellung im Pavillon Le Corbusier in Zürich ausgestellt.

    Ein schwindlig machender Turm im Stechschritt

    Der Aussichtsturm des Tierparks Goldau ist in der aktuellen Ausstellung «Swiss Pavilions» in Zürich vertreten. Wer den Turm besteigt, kämpft mit fallenden Linien und scheinbar geneigten Ebenen – was beim Besteigen in nicht wenigen Fällen zu Schwindel führt. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Ausgezeichnetes Gebäude von 1994 soll umgestaltet werden.

    Auszeichnungen von wenig Wert

    In Kürze werden vom Kanton Luzern die Auszeichnungen guter Baukultur vergeben. Unter den 28 für den Publikumspreis nominierten Objekten wird die Jury die besten Bauten der vergangenen elf Jahre wählen. Wie ein Vorhaben an der Bernstrasse 50 zeigt, sind diese Auszeichnungen leider nur wenig wert. Weiterlesen