Architektur-Blog

  • : Am Luzerner Kapellplatz wird ein störendes Objekt entfernt (Foto: Gerold Kunz)

    Architektur in Gefahr?

    Vorurteile gegenüber Nachkriegsbauten sind schnell zur Hand, wenn die Suche nach Lösungen schwierig und arbeitsintensiv ist. Die noch junge IG Baukultur der Moderne Zentralschweiz debattiert nun mit Behörden und Fachleuten über deren Umgang. Aktuelle Fallbeispiele gibt es genügend. Weiterlesen

  • : Der Neubau sucht nach Nähe und Distanz zu den bestehenden Gebäuden. (Foto: Gerold Kunz)

    Nähe und Distanz als stimmige Beziehung

    An der Spitalhofstrasse in Emmen hat der Architekt Lukas Hodel einen eigenständigen Baukörper zwischen zwei Bauernhäuser gestellt. Dank der dunklen Farbgebung und der Fassade in Holz stellt sich zwischen den Bauten eine stimmige Beziehung her. Weiterlesen

  • Gerold Kunz:

    Ideale Zwischennutzung im Roten Haus

    Als Wassergasspaltanlage 1929 gebaut, wird das Rote Haus nun für die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten Entwicklung Areal Industriestrasse genutzt. Die Zwischennutzung zeigt das enorme Potenzial, über das diese mit Patina veredelte Industriehalle verfügt. Weiterlesen

  • : Modelltisch, wie er sich in der Ausstellung präsentiert. (Foto: Gerold Kunz)
 

    Ein fester Bestandteil des Luzerner Kulturlebens

    Beim Besuch im Atelier der Zürcher Architekten Kreis Schaad Schaad bin ich auf Zeichnungen und Modelle ihrer Luzerner Projekte am Löwen- und Bahnhofplatz aus den Jahren 1976 und 1985 gestossen. Nun präsentieren die Architekten 41 Arbeiten aus der über 40-jährigen Tätigkeit im Sic! Elephanthouse in Luzern. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Die Meili-Siedlung in Malters hat einen neuen Gebäudekranz erhalten.

    Meili-Siedlung «Daheim» in Malters erweitert

    Die Siedlung «Daheim» der Steinermühle Malters gilt als wertvoller Bauzeuge der Industriekultur in der Zentralschweiz. Nun wurde sie mit einem Gebäudekranz von dunklen Holzbauten eingefasst. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Die Neubauvolumen wurden nach Vorgaben der Altbauten dimensioniert.

    Eine neue Siedlung in der alten Viscose-Fabriksiedlung

    Nach einem Konzept von bekannten Luzerner Architekten wurde die Viscose-Fabriksiedlung Sonnenhof in Emmenbrücke nachverdichtet. Nun bestimmen die neuen Bauten das Ortsbild mit. Weiterlesen

  • : Obwohl an der Ecke platziert, wirkt der Anbau zurückhaltend und im Gesamtbild ruhig. (Foto: Gerold Kunz)

    Verdichtung nach Vorgabe

    Heinrich auf der Maur ist der Architekt der 1947 errichteten Siedlung für die Baugenossenschaft Löchlimatt im Bodenhof Luzern. Die abseits des Zentrums liegende Reihenhausbebauung kann seit 1994 nachverdichtet werden. Doch nicht alle machen davon Gebrauch. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Die 1937 von Otto Dreyer erstellte Kirche St. Theodul wird respektiert.

    Im Dialog mit seinen Nachbarn

    Mit der 1937 von Otto Dreyer erstellten Kirche St. Theodul hatte in Littau die Moderne begonnen. Der schlichte Sakralbau mit Satteldach wird von einem Betonturm gefasst. Die Lage an der Hangkante lässt die Kirche weit in die Landschaft strahlen. Nun hat der Identifikationspunkt einen sympathischen Nachbarn bekommen. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Der Neubau ist von der Haldestrasse aus nur partiell zu sehen.

    Brunnhaldepark Luzern: Im Ungleichgewicht

    Fünfzehn Jahre ist es her, dass der Tivoli-Neubau von Hans Kollhoff in Luzern unter Fachleuten für Gesprächsstoff sorgte. Der eben fertiggestellte Brunnhaldepark zeigt, dass die Diskussion damals offenbar zu wenig gründlich geführt wurde. Der stolze Neubau neben dem Hotel Europe konfrontiert die historische Nachbarschaft mit einer abweisenden Rückfassade, obwohl die Architekten ihr Gebäude aus der Situation heraus entwickelt haben. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Der neue Aussichtsturm ist öffentlich zugänglich.

    Unschöne Ansichten

    Im Mai dieses Jahres hat die Vogelwarte Sempach im Wauwilermoos die Beringerhütte durch einen Aussichtsturm ersetzt. Der Holzturm zeigt, dass bei führenden Unternehmen in der Zentralschweiz gute Architektur für die Kommunikation zu wenig genutzt wird. Weiterlesen