«Dass das Haus 110 Meter hoch ist, hat seine Berechtigung»
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Initiant Nick Christen vor dem Areal, auf dem die Arena gebaut werden soll. (Bild: bic)

Der Initiant der Pilatusarena im Videointerview «Dass das Haus 110 Meter hoch ist, hat seine Berechtigung»

1 min Lesezeit 10 Kommentare 04.11.2020, 05:00 Uhr

Ja oder Nein zur Pilatusarena in Luzern Süd? Darum geht es in Kriens am 29. November an der Urne. Initiant Nick Christen sagt, weshalb das Projekt ausgerechnet in Kriens realisiert wird und warum es diese Ausmasse annehmen soll.

Am 29. November stimmen die Krienserinnen und Krienser über den Bau der Pilatusarena inklusive eines 110 Meter hohen Wohnturmes ab. Der Urnengang wurde nötig, weil ein Komitee das Referendum gegen das Projekt ergriffen hat, nachdem dieses zuvor während zehn Jahren aufgegleist wurde und kurz vor der Ziellinie stand.

Im Videointerview nimmt der Initiant der Arena und CEO des Handballclubs HC Kriens-Luzern Stellung zu folgenden drängenden Fragen rund um das Grossprojekt, das die Stadt Kriens unweigerlich verändern wird.

  • Weshalb wird die Halle ausgerechnet in Kriens gebaut?
  • Wer braucht überhaupt eine solche Halle?
  • Warum will man eine Kapazität von nicht weniger als 4’000 Zuschauern?
  • Wieso wird ein 100 Meter hohes Haus direkt neben das Wohnquartier gepflanzt?

Eine Videostellungnahme der Gegner des Projekts folgt Ende dieser Woche.

Das Videointerview mit Nick Christen:

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10 Kommentare
  1. Enrico Ercolani Einwohnerrat FDP / Co Präsidium Pilatus Arena, 04.11.2020, 15:59 Uhr

    Die Pilatus Arena ist ein Leuchtturm Projekt für Kriens. Sie kostet die Stadt nichts, bringt aber mehrere Millionen Einnahmen aus Mehrwertabgeltung, Verschreibungskosten und Grundstückgewinnsteuern . Ebenfalls darf unsere Stadt nachhaltig pro Jahr mit zirka 5 Millionen Steuereinnahmen aus dieser Überbauung rechnen.
    Ein Glücksfall für Kriens und seine Bewohner!

    1. Emma Medici, 04.11.2020, 23:13 Uhr

      TURM ist das richtige Wort! Weshalb wird keine einzige Visualisierung veröffentlich, bei der man das ganze Monstrum in der Umgebung sieht? Haben Sie solche Manipulationen nötig oder fürchten Sie sich vor der Ablehnung dieses Gigantismus?

      Zeigen Sie die ganze Wahrheit, zum Beispiel vom Sonnenberg aus gesehen.

  2. Enrico Ercolani Einwohnerrat FDP / Co Präsidium Pilatus Arena, 04.11.2020, 15:57 Uhr

    Die Pilatus Arena ist ein Leuchtturm Projekt für Kriens. Sie kostet die Stadt nichts, bringt aber mehrere Millionen Einnahmen aus Mehrwertabgeltung, Verschreibungskosten und Grundstückgewinnsteuern . Ebenfalls darf unsere Stadt nachhaltig pro Jahr mit zirka 5 Millionen Steuereinnahmen aus dieser Überbauung gerechnet werden.
    Ein Glücksfall für Kriens und seine Bewohner!

    1. Emma Medici, 05.11.2020, 07:47 Uhr

      Herr Ercolani – haften Sie mit Ihrem Privatvermögen dafür? Zahlen Sie die Differenz zu den 5 Millionen pro Jahr wenn sich diese nicht materialisieren?

      Wenn nicht, dann sollten Sie einfach nicht mit dem Steuergeld anderer leere Versprechungen machen. Sie haben halt kein „Skin in the game“ wie es so schön auf Neudeutsch heisst. Und solange Sie keines haben bleiben Sie unglaubwürdig.

  3. Bianka, 04.11.2020, 13:25 Uhr

    Willkommen in Luzern. Alles was neu ist stösst immer auf Ablehnung. Nehm doch mal Zug als Vorbild! Da funktioniert es. Schöne Überbauungen inkl. Hochhäuser. Läute, wacht auf. Wir müssen in die Höhe, die Landreserven sind aufgebracht. Und schuld sind unsere Vorfahren die jetzt gegen solche Projekte in Luzern sind. Bitte, hört auf den Initianten Steine in den Weg zu stellen.

    1. Hugo Ball, 04.11.2020, 13:59 Uhr

      Je schneller und wirkmächtiger sich die Welt um den Menschen herum verändert, desto stärker und schneller bildet sich seine Status-Quo-Neigung aus. Diese psychologische Wirkungsweise kann nicht einfach ignoriert werden! Zudem gibt es meistens zu einer Fragestellung verschiedene Meinungen und Ansichten, das hat mit „Steine in den Weg“ legen nichts zu tun, sondern mit der subjektiven Wahrnehmung. Schöne Überbauungen – das liegt im Auge des Betrachters!

  4. Hans Hafen, 04.11.2020, 08:21 Uhr

    Der Flop ist vorprogrammiert! Gut beraten, wenn die Öffentlichkeit mit ihrem Steuergeld die Finger von diesem Hochhaus-Hochrisiko-Geschäft lässt. Wenn es doch eine so bombensichere und absolut einmalig lohnende Angelegenheit ist, müssten sich ja private Investoren die Finger danach lecken und geradezu danach gieren, ihr Investment dort platzieren zu dürfen. Aber so…! Es geht einmal mehr darum, der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen und sich am Topf des Steuergelds zu laben. In der Betriebswirtschaftslehre spricht man in solch einem Fall klassischerweise von PPP!

    1. Aluveitie, 04.11.2020, 10:36 Uhr

      Das Projekt ist privat finanziert und kostet den Steuerzahler keinen einzigen Franken!

    2. Hans Hafen, 04.11.2020, 12:52 Uhr

      Sehr gerne verifiziere ich, falls ein JA des Krienser Souveräns überhaupt zustande kommt, Ihre Aussage dann ich sieben bis acht Jahren auf ihre Richtigkeit!

    3. Kasimir Pfyffer, 04.11.2020, 14:22 Uhr

      Natürlich würden die Krienser Steuerzahler bluten. Das Steuern zahlende Volch darf für alle wesentlichen Kosten solcher Projekt-Missgeburten über JAHRZEHNTE aufkommen: Vergrösserung und regelmässige Sanierung der Strasseninfrastruktur, Kanalisation, Schulhäuser für die dort wohnhaften Kinder (und Kriens hat ja sowieso viel zu viel Platz in den Schulen, nicht?), Ausbau und Betrieb des ÖV-Angebots, Sicherheit, öffentliche Beleuchtung, Sozialarbeit und und und und und. En bref: Der Gewinn für die Betonlobby, die jahrzehntelangen Kosten für die Krienser. Ein extrem unfairer „Deal“.

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