Das Twitter-Gewitter: Von Pest, Sex und Plastiktüten
  • Kultur
Der Luzerner Tatort steht regelmässig im Twitter-Kreuzfeuer. (Bild: SRF, Montage jav)

Der Luzerner Tatort unter Beschuss Das Twitter-Gewitter: Von Pest, Sex und Plastiktüten

4 min Lesezeit 18.09.2016, 22:44 Uhr

Jede Woche macht sich die Twitter-Community über den «Tatort» her. Besonders der Luzerner Sonntagskrimi kriegt regelmässig sein Fett weg. Und auch dieses Mal machten sich die Twitterer kräftig über die Schweiz lustig.

Wie immer am Sonntagabend sitzen Tatort-Fans und -Kritiker vor dem Fernseher und lassen kein gutes Haar an der Story und den Bildern. Besonders die Synchronisation kriegt regelmässig aufs Dach. zentralplus hat sich durch die Hunderten von Tweets gekämpft und eine kleine Zusammenfassung für Sie erstellt.

Die Kritik zum Luzerner Tatort von unserer Seite ist bei «Freitod» etwas lau ausgefallen. Auf Twitter dominierten diesen Sonntagabend der schwarze Humor und die Schweizer Klischees in allen Farben und Formen.

Zu Beginn des Abends stecken einige der Twitterer noch voller Zuversicht:

Besonders das Thema lässt Hoffnung aufkommen.

Doch bereits nach der ersten Szene ist die Hoffnung dahin – modisch versagt auf ganzer Linie.

Auch der Name der Sterbehilfe-Firma stösst auf wenig Begeisterung.

Andere finden die ganze Gestaltung wenig attraktiv.

Doch Achtung: Das könnte alles bloss ein Trick der Schweizer sein.

Viele halten die Handlung nicht für realistisch. In der Schweiz sollte doch alles etwas schicker sein.

Und ja. Dass der Tatort in der Schweiz spielt, ist bei den deutschen Twitterern regelmässig Anlass für kreative Witze über das kleine Nachbarland.

Doch nicht nur über die Schoggi – auch über unsere Sprache darf man lachen.

Und über unsere weltbekannte Prominenz.


Und auch unsere Sexyness scheint keinen besonders guten Ruf zu geniessen.

Die eigenen Klischees nimmt man jedoch ebenfalls gerne aufs Korn.

Obwohl zum Tütenmann eine noch viel bessere Assoziation auftauchte.

Gute Beobachter sind die Twitterer auf jeden Fall.

Und wenn es zur Sache geht, dann kommt auf Twitter stets Begeisterung auf.

Und als es dann zum Schluss nochmals mörderisch wird, dürfen die Wortspiele bestimmt nicht fehlen.

 Und für das Todesengeli selbst auch noch ein Kompliment.

Und eine fiese Idee gratis mit dazu.


Die grossen Themen dieses Tatorts

Dominant an diesem Abend auf Twitter waren hauptsächlich die Pest-Anfälle von Martin Butzke als verdächtiger Bruder.


Und auch das Kerzenmeer im Krematorium löst viel Amüsement aus.

Zum Ende an die Macher des Schweizer Tatorts ein Hinweis: Bestimmt die Hälfte aller abgesetzten Tweets waren Ausdrücke des Ärgers über die schlechte Synchronisation.

 

Ach … und hier noch das Fazit des Abends.

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