«Das Ding ist halt, dass die Alten mehr abstimmen»
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Sind nicht einer Meinung – zumindest bei den Ladenöffnungszeiten nicht: Tabea Estermann (links) und Delia Meier. (Bild: zvg)

Whatsapp-Interview zu Zuger Ladenöffnungszeiten «Das Ding ist halt, dass die Alten mehr abstimmen»

2 min Lesezeit 10.02.2021, 05:00 Uhr

Am 7. März entscheidet das Zuger Stimmvolk, ob man künftig abends länger einkaufen kann. Tabea Estermann von den Jungen Grünliberalen und Delia Meier von den Jungen Alternativen kreuzen im Whatsapp-Interview die Klingen – und wollen am Ende doch gemeinsam ein Bier trinken gehen.

Soll man im Kanton Zug künftig abends eine Stunde länger einkaufen können? Das verlangt die Initiative «+1» der bürgerlichen Jungparteien, über die am 7. März abgestimmt wird (zentralplus berichtete).

zentralplus hat Tabea Estermann (27), Präsidentin der Jungen Grünliberalen Zug, und Delia Meier (19), Präsidentin der Jungen Alternativen Zug, zum Doppelinterview auf Whatsapp getroffen. Und mit den beiden Politikerinnen zunächst über ihr eigenes Einkaufsverhalten geredet, danach über die Löhne von Verkäuferinnen, die 24-Stunden-Gesellschaft und grüne Herzen diskutiert. Am Ende sind wir bei den Themen «Erlebniseinkaufen auf dem Bauernhof» und Bier gelandet. Das Protokoll:

So viel zu ihren persönlichen Shopping-Vorlieben. Das Gespräch dreht sich bald um die Frage, ob die Konsumenten zu hohe Ansprüche haben. Sind wir, die Kunden, einfach faul geworden?

Beide stimmen zu, dass eine Nachfrage nach längeren Öffnungszeiten besteht. Doch wie die Angestellten im Detailhandel damit umgehen und ob die Löhne unter Druck geraten, ist umstritten. Das wollen wir noch etwas genauer wissen. Oder wäre länger zu arbeiten okay, wenn die Verkäuferinnen mehr verdienen würden?

Wir fassen das Bisherige zusammen: Die Menschen würden wohl gerne auch mal abends später einkaufen. Doch auf wessen Kosten das passieren soll, darüber sind sich die Präsidentinnen der Jungen GLP und der Jungen Alternative nicht einig. Und plötzlich diskutieren sie darüber, ob sich durch die längeren Öffnungszeiten überhaupt etwas ändern würde – oder wir einfach ein grosses Tamtam darum machen:

Die grundlegenden Fragen lauten: Wie entwickelt sich die Gesellschaft und geht diese Entwicklung in die richtige Richtung? Oder muss die Politik eingreifen? Bei diesen Fragen kommt es nicht nur zum Schlagabtausch, sondern es ploppt auch plötzlich das grüne Herz auf – das in beiden Jungpolitikerinnen schlägt:

Zum Schluss blicken wir mit den beiden jungen Frauen noch in die Glaskugel. Wir reden über die Zukunft des Detailhandels und die Chancen der Abstimmung vom 7. März zu den Ladenöffnungszeiten.

Und am Ende gibt’s noch eine Einladung zum Bier:

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