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Das Aus für den Luzerner Tatort
  • Kultur
Werfen Sie noch einen letzten Blick auf die Luzerner Ermittler. Bald ist dieses Team keines mehr. (Bild: SRF/Daniel Winkler)

Kommissar Flückiger wird aus dem Dienst entlassen Das Aus für den Luzerner Tatort

2 min Lesezeit 05.04.2018, 09:34 Uhr
Stefan Gubser und Delia Mayer ermitteln 2019 zum letzten Mal als «Tatort»-Kommissare. SRF und die beiden Darsteller haben entschieden, nach neun Jahren und 17 Folgen dem «Tatort» in Luzern ein Ende zu setzen. Nun geht es nach Zürich.

Der Luzerner Tatort hatte von Beginn an einen schweren Stand. In Deutschland waren stets das Tempo der Schweizer Produktion und die Synchronisation Grund für Beschwerden. In der Leuchtenstadt selber gehen die Meinungen zum Sonntagskrimi aus der Heimat auseinander. Viele Luzerner setzten sich gerne am Sonntagabend mit Flückiger und Ritschard auf das Sofa, einheimische Museen und Beizen setzten auf den Krimi-Abend und organisierten Veranstaltungen. Andere konnten sich nur ein müdes Gähnen abringen.

Adieu Luzern, Adieu Flückiger und Ritschard

Nun verlagert SRF die Produktion im Januar 2019 mit einem neuen Team nach Zürich. Weitere Informationen zum neuen Konzept werden zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.  Mit zwei weiteren «Tatort»-Folgen, die im Verlauf des Jahres gedreht und 2019 ausgestrahlt werden, verabschiedet sich der «Tatort» von Luzern. Dies schreibt SRF in einer Mitteilung.

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Beim «Tagesanzeiger» will man schon etwas mehr über den künftigen «Tatort» wissen. Der Zürcher soll demnach kein Langstrassen-«Tatort» à la «Strähl» werden. Man habe sich für Zürich entschieden, weil die Stadt viel zu bieten habe: Institutionen wie die Fifa oder Google, Banken, aber auch ländliche Fälle seien dank der nahen Provinz möglich.

Merci und Au Revoir

Ruedi Matter, Direktor SRF, sagt zum Abschied: «Delia Mayer und Stefan Gubser haben nicht nur vor der Kamera einen hervorragenden Job gemacht, sondern standen auch neben und hinter der Kamera immer für den ‹Tatort› ein. Nach neun erfolgreichen Jahren aus Luzern werden wir uns nun von ihnen verabschieden. Ich danke den beiden für ihr Herzblut, ihre Leidenschaft, ihr Können und ihren Teamgeist.»

Urs Fitze, Bereichsleiter Fiktion SRF, bedankt sich auch bei Luzern: «Ein grosser Dank geht an die Stadt, die Luzerner Polizei und an Luzern Tourismus, ohne deren Unterstützung unsere Produktionen nicht möglich gewesen wären.»

Die Schauspieler verabschieden sich in der Mitteilung des SRF ebenfalls mit ein paar Worten. Stefan Gubser sagt: «Es war eine aufregende, intensive Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich wünsche Zürich und dem neuen Team spannende, ungewöhnliche und überraschende Fälle mit einer Prise Humor und hoffe, sie haben ebenso viel Spass am ‹Tatort›, wie wir ihn hatten.»

Delia Mayer: «Nach acht Jahren bin ich der Rolle der Liz Ritschard entwachsen. Ich bedanke mich beim Team und wünsche dem Schweizer ‹Tatort› einen tollen Neustart mit frischem Wind, Spass und Risikobereitschaft.»

Nun dürfen die Zuschauer aber erstmal gespannt sein, was sich das SRF zur Verabschiedung von Luzern und dein beiden Kommissaren einfallen lässt.

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