Corona-Test bei Jugendlichen: Kanton Luzern freut sich über Zwischenbilanz
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Die Ausdehnung auf die Primarstufe ist laut dem Kanton derzeit kein Thema. (Bild: Unsplash/Mufid Majnun)

PCR-Spucktest bei Luzerner Oberstufe Corona-Test bei Jugendlichen: Kanton Luzern freut sich über Zwischenbilanz

2 min Lesezeit 07.06.2021, 06:57 Uhr

Bei der Luzerner Jugend führt das kantonale Bildungs- und Kulturdepartement (BKD) seit einem Monat regelmässig PCR-Spucktests durch. Nun freut sich der Kanton Luzern über die Zwischenbilanz der Tests.

Seit einem Monat gehört bei den Luzerner Jugendlichen aller Sekundarschulen und Gymnasien, die PCR-Spucktests zum guten Ton. Während der Kanton die Schulen zur Teilnahme verpflichtet, ist diese für die Jugendlichen und Lehrpersonen freiwillig.

Trotzdem freut sich das kantonale Bildungs- und Kulturdepartement (BKD) über eine Teilnahme von 75 Prozent bei Sekundarschülerinnen. Bei den Schülern, welche am Zentrum für Brückenangebote getestet wurden, sind es 78 Prozent und beim Fachmittelschulzentrum 67 Prozent.

Da die Maturaprüfungen begonnen haben, ist die Testquote bei den Gymnasien gesunken, doch zuvor hätten sich zu Beginn ebenfalls drei Viertel der Schüler testen lassen. Einzig bei den Lehrpersonen liege die Quote jeweils tiefer, dies jedoch wegen des Impffortschritts, teilt Regula Huber, BKD-Mediensprecherin, gegenüber der «Luzerner Zeitung» mit.

Teilnahme der Lernenden ermöglicht frühzeitige Filterung positiver Fälle

Laut Huber seien zudem alle 23 bisher eingeschickten Proben des Zentrums für Brückenangebote und die 82 Proben aus dem Fachmittelschulzentrum, negativ gewesen. Aus den Gymnasien wurden bislang 533 Proben ins Labor geschickt – neun davon waren positiv. Aus den daraus folgenden Einzeltests ergaben sich insgesamt elf positive Fälle.

«Positiv ist, dass gut drei Viertel der Lernenden an den Tests mitmachen. Dies ermöglicht, dass die positiven Fälle herausgefiltert werden können», so Hubert. Jedoch werden Berufsschüler laut Huber bewusst nicht getestet, weil sich diese Jugendlichen nur ein bis zwei Tage in der Schule aufhalten. Und auch die Ausdehnung auf die Primarstufe sei derzeit kein Thema, da an den Sekundarschulen und Untergymnasien auch Zwölfjährige geimpft würden.

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