Corona: Skeptiker demonstrieren am Samstag in Zug
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Am Samstag soll in Zug eine Demonstration gegen die Covid-Massnahmen stattfinden.

Bewilligter Protestmarsch Corona: Skeptiker demonstrieren am Samstag in Zug

1 min Lesezeit 8 Kommentare 03.02.2021, 18:35 Uhr

Der Verein «Stiller Protest» lädt am Samstag um 14 Uhr zur Demo in Zug. Protestiert werde nicht gegen das Virus, sondern gegen die «Einschränkung der Grundrechte».

Die Kundgebung soll um 13 Uhr beim Bahnhofplatz starten, wie der Website der Organisatoren zu entnehmen ist. Nach einem Protestmarsch mit «weissen Schutzanzügen, Masken und Schildern» findet auf dem Landsgemeindeplatz eine Kundgebung statt. Verschiedene Redner sind angekündigt, die sich an ähnlichen Veranstaltungen einen Namen gemacht haben. Gemäss der Website ist die Aktion bewilligt.

Die Demo richte sich nicht gegen das Virus, sondern «gegen die Einschränkung der Grundrechte», wird in der «Zuger Zeitung» die Vereinspräsidentin zitiert.

Einen Auftritt an der Kundgebung hat auch der Verein «Freunde der Verfassung», der das Referendum gegen das Covid-19-Gesetz ergriffen und dafür rund 90’000 Unterschriften gesammelt hat.

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8 Kommentare
  1. Huber Rudolf, 06.02.2021, 15:03 Uhr

    Mein Grundrecht wurde soeben auch eingeschränkt, da es mir wegen der Covidioten nicht möglich war, von Cham nach Oberwil zu fahren. Die Strasse am See entlang ist verstopft. Ich begreife die Regierung nicht, dass man so eine Demo durch die Stadt Zug (welche kaum Umfahrungsmöglichkeiten hat) bewilligt. Weshalb schickt man diese Domonstranten nicht in ein abgelegenes Waldstück, dort können Sie sich frei entfalten.

    1. Ursula, 06.02.2021, 17:33 Uhr

      Das erste Mal wegen einer Covid Massnahmendemo ein paar Minuten warten müssen und schon regt man sich auf!
      Es stört Dich aber nicht, dass Du vor jedem Laden warten musst bis Du rein darfst oder? Dabei hast Du sicher schon viel mehr Zeit verloren!

    2. Ronald Manfred Potthoff, 06.02.2021, 20:57 Uhr

      Sehr geehrter Herr Huber
      leider kenn ich Sie nicht, Sie aber scheinbar mich, wenn Sie die Gewissheit haben, dass ich einer der vielen scheinbaren Convidioten bin. Darf ich Sie fragen, was Sie zur Überzeugung bring, das diese Menschen Convidioten sind? Verstehen diese nichts von Corona? Oder haben sie einfach eine andere Meinung. Mich würde sehr wundernehmen, wieso es zu einem solchen „Framing“ ihrerseits kommt. Wäre es nicht sinnvoller das Gespräch mit andersdenkenden Menschen zu suchen? Als guter Bürger denke ich, werden Sie mir bezüglich diesem Vorschlag beistimmen, da dies ja bereits im Präambel der Bundesverfassung sinngemäss steht.

      Bezüglich des Grundrechtes wurde dieses nicht wirklich eingeschränkt, da sich durchaus Umfahrungsmöglichkeiten anbieten würden. Doch das ist auch nicht ihr Fehler, denn vermutlich war die Kommunikation der offiziellen Stellen und der Zeitungen und Medien ungenügend, da nicht relevant. Die Frage der Schuld bleibt vermutlich. Wer ist der Schuldige? Unsere Zeit braucht stets einen Schuldigen an dem man sich abregen kann. Aber wer hat mich denn aufgeregt? Nun, vermutlich konnten Sie Ihre Vorstellung nicht wie gewünscht umsetzen. Das tut mir als mit Teilnehmer natürlich leid und zwar ehrlich und ernsthaft.

      Da ich einst an der selben gedanklichen Stelle stand wie Sie, und wie es viele Menschen tun, lohnt sich vielleicht noch ein Gedanke mehr zum Thema. Wer macht denn unsere Vorstellungen, dass wir etwas auf die eine oder andere Art in einer bestimmten Zeit erledigen können. Ich für mich habe rausgefunden, dass jede meiner Vorstellungen mein Leben eng machte, und das wollte ich nicht mehr. Also habe ich es geändert und lebe sehr viel freier, ausgeglichener und glücklicher. Denn es lohnt sich nicht sich über etwas aufzuregen, was jetzt gerade ist, denn es ändert nichts an der Situation und ist somit irrational. Wenn, müsste ich das Morgen ändern. Zugegeben das ist in diesem Fall nicht ganz einfach – zum Glück aus meiner Sicht, dann ich finde die Bundesverfassung der Schweiz nicht so schlecht gelungen, sonst müsste ich das Land wohl verlassen und mir eines suchen das etwas totalitärer wäre.

      Anyway ich wünsche Ihnen alles Gute und wenig „Nervereien“ und hoffe, dass Sie trotz allem noch einen gelungen Termin realisieren konnten, ansonsten lade ich Sie gerne einmal zu einem Kaffee ein, wenn die Welt wieder normaler tickt.

      Herzlichest

      Ronald Manfred Potthoff

  2. FlohMaus, 05.02.2021, 18:24 Uhr

    Die Info ist zwar ok….. aber auch für mich, stehen morgen keine Skeptiker da. ausser sie schleichen sich ein..
    Was hat das Therma Grundrecht mit Skeptik zu tun?

    Kämpfen für das Recht ist angesagt….. für Selbstentscheidung wie wir mit allem umgehen.
    und nicht von oben herab indoktrieren lassen….

  3. Roli Greter, 04.02.2021, 08:57 Uhr

    Die Demonstrierenden sind keine Skeptiker (Zitat „Die Demo richte sich denn auch nicht gegen das Virus, sondern «gegen die Einschränkung der Grundrechte»“). Passend wäre der Begriff „Verteidiger der Grundrechte“.

    1. Sandra Klein, 04.02.2021, 10:46 Uhr

      Natürlich sind die Demonstranten Corona-Skeptiker. Nur nutzen sie ein anderes Narrativ. Klingt halt besser. Dass sie nicht gegen das Virus selbst demonstrieren, ist nur logisch. Dieses würde sich auch gänzlich unbeeindruckt zeigen…

    2. Hans Peter Roth, 04.02.2021, 10:53 Uhr

      Welche Grundrechte werden bei dieser bewilligten Demo verletzt?

    3. Roli Greter, 04.02.2021, 11:20 Uhr

      Frau Klein, Sie dürfen glauben was Sie wollen 😉 Vielleicht wäre es sinnvoll wenn Sie als Verfechterin dieses Begriffs Ihre Definition davon mitteilen könnten, das wäre der Diskussion sehr dienlich.

      Herr Roth, ich vermute Sie haben nicht verstanden worum es geht. Bitte lesen Sie den Beitrag nochmal, dann können Sie diesen in den richtigen Kontext bringen. Ihre Frage ist im Kontext falsch und daher unmöglich zu beantworten.

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