Corona-Fallzahlen steigen an: Terrassen bleiben geschlossen
  • Gesellschaft
Die Terrassen bleiben geschlossen. (Bild: Adobe Stock)

Treffen zu zehnt sind erlaubt Corona-Fallzahlen steigen an: Terrassen bleiben geschlossen

2 min Lesezeit 6 Kommentare 19.03.2021, 15:00 Uhr

Der Bundesrat hat entschieden, die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie doch nicht zu lockern. Terrassen von Luzerner und Zuger Restaurants bleiben weiterhin geschlossen. Immerhin: Ab Montag sind in Innenräumen Treffen von bis zu zehn Personen erlaubt – damit Familientreffen an Ostern möglich sind.

Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen wird der zweiten Öffnungsschritt verschoben. Das heisst: Die Terrassen von Beizen in der Region bleiben geschlossen. Es gäbe Hinweise, dass die neuen Virusvarianten nicht nur viel ansteckender, sondern auch tödlicher sind, sagte Bundesrat Alain Berset an einer Pressekonferenz am Freitag. Mittlerweile seien die neuen Varianten für über 80 Prozent der Infektionen verantwortlich.

Hinzu komme, dass auch die Zahl der Impfungen noch zu tief ist, um zu verhindern, dass wieder deutlich mehr Menschen ins Spital eingeliefert werden müssen. In Luzern beispielsweise ist das Impfzentrum in Willisau noch immer nicht geöffnet – weil der Impfstoff fehlt (zentralplus berichtete).

Auch die Umsetzung der neuen Testoffensive hat gemäss Berset erst gerade begonnen. In Luzern etwa beginnt ein entsprechendes Pilotprojekt für Firmen erst nächste Woche (zentralplus berichtete).

Private Treffen: 10 statt 5 Personen

Im Hinblick auf Ostern ermöglicht der Bundesrat ab dem 22. März Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen mit maximal zehn anstatt wie bisher fünf Personen. Kinder werden mitgezählt.

Es sei jedoch weiterhin grosse Vorsicht geboten, betont Berset. Es wird empfohlen, die Treffen auf wenige Haushalte zu beschränken. Zudem soll die Möglichkeit genutzt werden, sich vor privaten Treffen gratis testen zu lassen.

Ziel ist, die gute Ausgangslage für die Impfkampagne in den nächsten Monaten und für einen nächsten Öffnungsschritt nach Ostern zu erhalten. Am 14. April will der Bundesrat über das weitere Vorgehen entscheiden.

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6 Kommentare
  1. Daniel Steiner, 19.03.2021, 18:27 Uhr

    Das impfzentrum Willisau ist zu weil der Impfstoff fehlt. Laut BAG Seite liegen im Kanton Luzern irgendwo 12 000 Dosen rum…? Sie wurden geliefert aber laut Seite des Kantons nicht verimpft

  2. Andreas Peter, 19.03.2021, 17:47 Uhr

    Das kann man natürlich die nächsten Jahre so weiterziehen, ein Ende ist ja nicht abzusehen und die Kriterien dafür sind auch nicht definiert.
    Das ist doch alles nur noch krank.
    Hier geht es um eine systematische und vorsätzliche Zerstörung der Wirtschaft und der Gesellschaft.
    Wahrscheinlich gibt es dafür «Gute Gründe».

    1. Andreas Peter, 20.03.2021, 09:36 Uhr

      Warum entstellen Sie den Inhalt meines Beitrags durch Streichung von ganzen Sätzen?

      Ich wollte ausdrücken, dass auch z.B. jedes totalitäre System vorgibt «Gute Gründe» zu haben und es nur gut zu meinen, um dann die Menschen zu unterdrücken und eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen.

    2. Redaktion Redaktion zentralplus, 22.03.2021, 14:00 Uhr

      zentralplus behält sich vor, Kommentare zu kürzen, zu bearbeiten, oder diese nicht zu veröffentlichen, bzw. zu löschen. Dies kann auch nach einer Publikation erfolgen. Nachzulesen ist dies in unserer Netiquette.

  3. lucifer, 19.03.2021, 16:39 Uhr

    Bravo Bundesrat…ich stehe hinter dem Entscheid. Es hätte null Sinn gemacht jetzt zu öffnen.

    1. Roli Greter, 19.03.2021, 17:38 Uhr

      Genau, es macht null Sinn Restaurantterrassen mit Registrierung zu öffnen und private Treffen bis 10 Personen zu erlauben. Den Fehler findet der geneigte Leser bestimmt selber 😉

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