Contact-Tracing-App-Obligatorium? Luzerner Ständerätin findet’s zumutbar
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Findet es zumutbar, die Contact Tracing App in einer akuten Notphase als obligatorisch zu erklären: Die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür. (Bild: Facebook)

In akuter Notphase Contact-Tracing-App-Obligatorium? Luzerner Ständerätin findet’s zumutbar

1 min Lesezeit 6 Kommentare 22.04.2020, 13:22 Uhr

Die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür sorgt mit einem Tweet für Diskussionen. In diesem schreibt sie, dass eine Contact Tracing App während einer akuter Notphase obligatorisch sein müsse.

Die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür sorgt auf Twitter für Diskussionen. In einem Beitrag schreibt sie, dass sie es für zumutbar hält, die Contact Tracing App in einer akuten Notphase für obligatorisch zu erklären.

Das hat die Luzerner Ständerätin auf Twitter gepostet:

Nur so könne die App ihre volle Wirkung erzielen, so Gmür. Wie sie in einem Kommentar weiter schreibt, soll die Ausbreitung eines tödlichen Virus möglichst rasch gestoppt werden. «Da ist das Vorweisen einer App bei einer stichprobenartigen Kontrolle während einer limitierten Phase für mich zumutbar», so Gmür weiter.

Das sorgt für angeregte Kommentare. Bis jetzt zählt der Tweet von Gmür 44 Kommentare. Zum Beispiel schreibt der ehemalige Vizepräsident der Jungfreisinnigen Kanton Luzern, Nicolas Rimoldi: «Nein. Das ist verfassungswidrig, nicht verhältnismässig und vorallem brandgefährlich.» Der Überwachungsstaat dürfe seiner Meinung nach nicht noch weiter ausgebaut werden, so Rimoldi weiter.

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6 Kommentare
  1. Gery Blum, 22.04.2020, 20:35 Uhr

    Das ist jetzt ein Witz von ihr, oder?

  2. Silvan Studer, 22.04.2020, 14:24 Uhr

    Da müsste es ja erst einmal ein Smartphone Obligatorium geben. Bin komplett dagegen.
    Jetzt wolle alle ihre freiheitsfeindlichen Interessen auf dem „Corona Zügli“ durchdrücken.
    Ich zahle weiterhin konsequent mit Bargeld, denn es gibt keinen Hinweis, dass dieses das Virus übertragen kann und selbst wenn…

  3. Daniela Übersax, 22.04.2020, 14:15 Uhr

    Ui. Da setzt sich Frsu Gmür aber gehörig in die Nesseln. Solche Methoden mögen in totalitären Staaten üblich sein, sind in der Schweiz aber ein absolutes no go. Sie sitzt ja schliesslich auch nicht im Volkskongress.

  4. CScherrer, 22.04.2020, 13:36 Uhr

    Logischerweise wird diese App nie obligatorisch sein. Warum? Weil diese unnötige Daten sammelt. Über uns, unser Verhalten und diese Daten mit Sicherheit nicht geschützt sein werden. Früher oder später wollen Versicherungen genau darauf zugreifen können. Frau Gmür zeigt einmal mehr, dass ihre Interessen der Versicherungen gelten. Ihr Mann ist VRP der Helvetia.
    Am Wirksamsten ist es, wenn sich die Schweizer Bevölkerung eine hohe Hygiene-Kompetenz aneignet und einander mit der notwendigen Distanz begegnet. Dazu braucht es keine fadenscheinige App, welche unsere Daten sammelt. Das ist einfach nur Blödsinn.

    1. Adrian Wicki, 23.04.2020, 08:08 Uhr

      Helvetia ist doch eine Sachversicherung. Warum soll die darauf zugreifen wollen? Bei einer Krankenkasse würde ich es eher verstehen.

    2. CScherrer, 23.04.2020, 08:43 Uhr

      Die App liefert auch keine Gesundheitsdaten. Sehen Sie sich den Namen an: Tracing-App! Tracing auf deutsch „Rückverfolgung“. Es ist eine so genannte Bewegungs-App. Diese Daten sind für eine Versicherung sehr interessant.
      Die Krankenversicherungen haben ihre eigenen Apps, welche die Kunden runterladen. Mit diesen Apps können die Krankenversicherungen ihre Daten abholen (zB. Schrittzähler der CSS etc.)

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