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Christkindli-Märt in Willisau abgebrochen
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Bis zu 10 Stände wurde in Willisau durch Unwetter verwüstet (Bild: zvg)

Zahlreiche Stände verwüstet Christkindli-Märt in Willisau abgebrochen

2 min Lesezeit 09.12.2018, 10:34 Uhr

«Die schönste Weihnacht beginnt im historischen Städtchen Willisau»  dies sagen die Willisauer Betreiber über ihren Christkindli-Märt. Dieses Jahr jedoch endet der Markt mit einer herben Enttäuschung. Erstmals in der 20-jährigen Geschichte muss der Markt abgebrochen werden.

Der Wintersturm «Marielou» sorgte in der Zentralschweiz für eine stürmische Nacht. Zwar kam es bei der Messstation in Luzern nur zu Böenspitzen von bis zu 88 km/h, doch dies reichte, um gegen zehn Stände des Weihnachtsmarktes Willisau zu verwüsten.

Am frühen Sonntag Morgen nun haben sich die Betreiber entschieden, den Markt abzubrechen. «Die Sicherheit der Besucher und der Aussteller wäre nicht gewährleistet gewesen, die Gefahr war einfach zu gross», sagt Co-Präsidentin Sandra Affolter gegenüber zentralplus. Den Ausschlag für den einstimmig gefällten Abbruch-Entscheid hätten aber nicht die Schäden während der Nacht, sondern die schlechten Wetterprognosen für den Sonntag Nachmittag gegeben. «Wir könnten sonst das Risiko von Personenunfällen nicht vermeiden», so Affolter.

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Folgen für Vereine und Marktfahrer

Die Schäden entstanden primär an der Willisauer Hauptgasse. «Es ist schon etwas tragisch, wir haben das ganze Jahr schwer für einen tollen Markt gearbeitet. Da ist der Abbruch natürlich für alle Beteiligten schwer, seien dies nun Aussteller oder das Organisationskomitee». Finanziell sei man  zwar abgesichert, doch dies gelte nicht unbedingt für alle beteiligten Marktfahrer und Vereine. Immerhin konnte der Markt am Samstag wie geplant bis 22 Uhr durchgeführt werden.

Besonders an der Hauptgasse kam es zu heftgen Windböen.

Besonders an der Hauptgasse kam es zu heftgen Windböen.

(Bild: zvg)

Der Christkindli-Märt im histo­rischen Städtchen gilt einer der schönsten Weihnachtsmärkte in der Schweiz und zieht jeweils rund 20’000 Besucher und über 100 Standbetreiber an. Es ist das erste Mal, dass der Anlass in seiner über 20-jährigen Geschichte abgebrochen werden muss.

Aber auch der Weihnachtsmarkt in Stans konnte nicht zu Ende geführt werden. Wie die Veranstalter auf instagram schreiben, musste er für heute Sonntag ebenfalls abgesagt werden.

In anderen Gebieten der Zentralschweiz kam es zu kleineren Schäden. So mussten etwa auf der Autobahn A2 entlang des Sempachersees Äste weggeräumt werden, ebenso auf der A14 im Bereich Rathausen-Tunnel. Dies erklärte die Luzerner Polizei auf Anfrage der Nachrtichtenagenur sda. Personenschäden gab es keine.

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