Christian Schwegler beendet seine Karriere per Ende Saison
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Christan Schwegler beendet seine Fussball-Karriere per Ende Saison. (Bild: Martin Meienberger)

FCL-Captain tritt ab Christian Schwegler beendet seine Karriere per Ende Saison

2 min Lesezeit 2 Kommentare 30.03.2021, 16:09 Uhr

Mit Christian Schwegler beendet der Captain des FC Luzern seine Karriere nach dieser Saison. «Mit seiner unglaublichen Leidenschaft und seiner grossen Identifikation mit dem Klub hat sich Christian Schwegler einen Platz in der Geschichte des FC Luzern gesichert», schreibt der Verein. Als Junior-Trainer bleibt er dem FC Luzern erhalten.

«Mit seiner Entscheidung, die Fussballschuhe endgültig an den Nagel zu hängen, ergibt sich für Christian Schwegler die Chance, sein grosses Fachwissen an eine jüngere Generation weiterzugeben», schreibt der FC Luzern in einer Mitteilung vom Dienstag. Neben einem Engagement in der Privatwirtschaft wird Christian Schwegler ab der kommenden Saison auch die Verantwortung für die FE-14 des FC Luzern übernehmen und sich seiner weiteren Ausbildung zum Trainer widmen. «Mit seinem riesigen Know-how und seiner Erfahrung aus fast zwei Jahrzehnten als Profi wird er den FCL-Nachwuchs in den kommenden Jahren prägen und weiterentwickeln können und so einen essenziellen Beitrag für die Zukunft des Klubs leisten», heisst es seitens des Vereins.

Der aus Ettiswil stammende Christian Schwegler durchlief beim FC Luzern den gesamten Nachwuchs und konnte im Jahr 2001 sein Debüt für die 1. Mannschaft des FCL feiern. Nach 95 Spielen für die Luzerner und einem kurzen Abstecher in die 2. Bundesliga zu Arminia Bielefeld erfolgte in der Winterpause der Saison 2005/06 der Wechsel zum BSC YB nach Bern. In der Bundeshauptstadt war der heute 36-Jährige «jahrelang ein Fixstarter auf der rechten Aussenbahn und aus dem Team von Schwarzgelb nicht wegzudenken».

Rückkehr in die Heimat

Seine grössten Erfolge aber feierte Christian Schwegler ab der Saison 2009/10 in Österreich bei Red Bull Salzburg. Während seinen acht Saisons in der Mozartstadt feierte Schwegler nicht weniger als sechs Meistertitel sowie fünf Cupsiege und dominiert mit seinem Klub die Liga nach Belieben. Mit seinen 246 Einsätzen ist Christian Schwegler zudem derjenige ausländische Spieler mit den meisten Pflichtspielen in der Geschichte von Red Bull Salzburg.     

Auf die Saison 2017/18 hin entschied sich Schwegler zu einer Rückkehr in die Heimat zum FC Luzern. Obwohl durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen, «war und ist er auf dem Feld der unbestrittene Leader und führt das Team als Captain an. Mit seiner unglaublichen Professionalität und seiner starken Identifikation mit der Region war Christian Schwegler in den vergangenen Jahren eine tragende Säule des Klubs und hat sich so endgültig einen Platz in der Geschichte des FC Luzern gesichert.»

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2 Kommentare
  1. Mac Tanner, 30.03.2021, 20:36 Uhr

    Wurde Zeit……. einfach irgendwie 4 Jahre zu spät! Mit dem Geld, wo man Stolperis, Reklamieris und Fliegenfänger wie Lustenberger, Schwegler, Zibung etc. in den letzten Profijahren (und auch danach in div. Positionen) noch vergoldet hat, hätte man besser junge Talente wie Freuler, Vargas, Males etc. zu halten versucht. Mit den Problemen der anderen Vereinen in der Gaga-League wäre Luzern heute unangefochten die Nr. 2 hinter YB und wer weiss, vielleicht wäre so mal ein Pokalgewinn möglich gewesen (auch wenn es nur im Cup gewesen wäre).

    1. Michel von der Schwand, 31.03.2021, 08:22 Uhr

      Korrekte Analyse Mac Tanner. Nur verstehen weder Wolf, noch Meyer und schon gar nicht Bieri, wovon Sie sprechen. Vermutlich darf der Schwegler sich künftig beim FC Luzern um die Kommunikation kümmern. Würde ja zum Motzki passen.

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