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Schaustellerin zieht positive Bilanz Chilbi unter dem Messedach lockte Luzerner zahlreich an

Hatte eine gute Zeit in der Messe Luzern: Schaustellerin Lisa Zanolla. (Bild: mik/zvg)

Die Indoor-Chilbi auf der Luzerner Allmend kam bei den Luzernerinnen gut an. Schaustellerin Lisa Zanolla zieht am letzten Tag der «Schötze-Chilbi» eine gute Bilanz – und würde gleich noch eine Woche länger in der Messe Luzern bleiben. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 2’500 Menschen zugleich vor Ort.

Im Hintergrund ist das Kreischen Jugendlicher zu hören. Vermutlich werden diese gerade durch die Luft gewirbelt, als Lisa Zanolla das Telefon abnimmt. Das immer lauter werdende Schreien lässt vermuten, dass sie sich gerade auf der Maxximum-Bahn vergnügen, die seit zehn Tagen auf der Luzerner Messe steht, umringt von anderen Chilbibahnen.

Seit Freitag vor einer Woche hat sich die Messe Luzern in eine Chilbi gewandelt (zentralplus berichtete). Ermöglicht hat dies das Schausteller-Ehepaar Lisa und Eugen Zanolla. An diesem Sonntag geht die «Schötze-Chilbi» nun zu Ende.

Lisa Zanolla, die sich in der Zwischenzeit ein ruhiges Plätzchen gesucht hat, zieht eine gute Bilanz: «Wir würden gerne noch eine Woche bleiben.» Mittlerweile habe sich das ganze Team, die Schausteller und die Standbetreiberinnen nämlich gut eingespielt. «Es macht Freude, endlich wieder arbeiten zu dürfen. Die ganze Woche hat sich super entwickelt.»

Bis zu 2’500 Menschen aufs Mal zu Besuch

Die Chilbi lief zuerst etwas harzig an. «Der erste Freitag war etwas durchzogen», so Zanolla. «Tag für Tag kamen dann mehr Besucher.» So überrascht es nicht, dass sie an diesem Samstag den besten Tag mit den meisten Besucherinnen verzeichneten. Vermutlich habe sich die Alternative zur Määs, die jedem bekannt ist, erst noch herumsprechen müssen, vermutet Zanolla.

Wie viele Menschen in den zehn Tagen die Schötze-Chilbi besucht haben, kann Zanolla nicht beziffern, gezählt hätten sie nicht. «Aber über den Daumen gepeilt waren bis zu 2’500 Menschen zugleich an der Schötze-Chilbi vor Ort.»

Standbetreiber haben ein gutes Geschäft

Die Schaustellerin zeigt sich rundum zufrieden. Auch weil die Bahnen, die wegen Corona lange eingepackt und stillgelegt waren, reibungslos funktionieren. Und die Kontrolle mit dem Corona-Zertifikat ebenfalls gut abgelaufen ist. Nur ganz vereinzelt habe es Besucher gegeben, die beim Einlass diskutieren wollten. Die Rückmeldungen der Besucher zur Indoor-Chilbi waren aber allesamt positiv. «Wir haben hier zehn gute Tage hinter uns», sagt Zanolla.

Vor dem Start der Chilbi sagte sie, dass das Schausteller-Paar in den Wochen davor 120 Prozent gegeben habe und nun auch ein wenig erschöpft sei. «Aufwand und Ertrag stimmen aber absolut. Ich kann für alle Schausteller auf dem Platz reden: Wir haben ein gutes Geschäft gemacht. Alle haben gut verdient, haben nun wieder ein finanzielles Polster auf der Seite. Auch wenn die Standbetreiber ihre Einbussen durch Corona natürlich nicht in zehn Tagen wettmachen können.»

Ohne Zahlen zu nennen: Die Schausteller haben laut Zanolla in den zehn Tagen Schötze-Chilbi etwa gleich viel eingenommen, wie sie an einer Määs nach zehn Tagen verdient hätten.

Eine gute Alternative zur Määs auf dem Inseli

Heute Abend wird das Schausteller-Paar gemeinsam mit den anderen Standbetreibern die ganze Chilbi wieder abräumen. Zanolla spricht vom bekannten «lachenden und weinenden Auge.»

«Jeder von uns hat gesagt: Eine solche Chilbi führen wir wieder durch», sagt Zanolla. «Klar, es kann die traditionelle Lozärner Määs auf dem Inseli mit dem besonderen Ambiente und Feeling nicht ersetzen. Aber es ist zweifelsohne eine super Alternative für alle.»

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