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Impulse des Luzerner Interimstrainers bleiben aus
Chieffo muss Remo Meyers letzter FCL-Fehlgriff sein

Seine Chance in der Super League könnte zum Bumerang werden: 
FCL-Interimstrainer Sandro Chieffo.
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Seine Chance in der Super League könnte zum Bumerang werden: FCL-Interimstrainer Sandro Chieffo. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Er ist gekommen, um die Negativspirale unter dem angeblich untragbar gewordenen Cupsiegertrainer Fabio Celestini zu stoppen. Doch mit Sandro Chieffo hat der freie Fall des FC Luzern an Rasanz gewonnen. Unfassbar: Der Tabellenletzte leistete sich ein Trainerexperiment mit minimalen Erfolgsaussichten.

Zwei Spiele, null Punkte und 1:7-Tore gegen den FC Basel und den FC Zürich: So lautet die Bankrotterklärung unter Fabio Celestinis (46) interimistischem Nachfolger Sandro Chieffo (42) beim FC Luzern (zentralplus berichtete). Die Zweifel im Lager der Luzerner, den Ligaerhalt noch schaffen zu können, sind nach der ungeschickten Trainerentlassung von Fabio Celestini wahrlich nicht kleiner geworden (zentralplus berichtete).

Mit unerschütterlichem Positivismus versuchte Sandro Chieffo, die mentale Blockade bei den Luzernern zu lösen. Doch im Wettkampfgeschehen erhielt er bislang keine aufmunternden Rückmeldungen von seinen neuen Schützlingen. Diese kämpfen unvermindert mit sich und den eigenen Unzulänglichkeiten. Die Qualität im FCL-Kader fehlt (zentralplus berichtete).

In der aktuellen Situation wäre es matchentscheidend gewesen, wenn die verunsicherte Equipe nebst viel positiver Energie auch so etwas wie einen Schlachtplan oder eine Idee mit auf den Weg bekommen hätte. Stattdessen ist Sandro Chieffo nichts Gescheiteres in den Sinn gekommen, als mit der Hereinnahme von David Domgjoni für Holger Badstuber ein grosses Fass aufzumachen.

Gelohnt hat sich das nicht. Weder für ihn noch für den FCL.

Nicht jeder FCL-Nachwuchstrainer ist ein Seoane

Aus Sicht von Remo Meyer ist es nachvollziehbar, dass er in sportlicher Not abermals auf ein Experiment setzte, das in der Rückrunde der Saison 2017/18 optimal aufgegangen war. Nach der Trennung vom damals komplett überforderten Markus Babbel installierte Meyer den damaligen U21-Trainer Gerardo Seoane. Und der vormalige FCL-Profi lieferte nahezu optimal.

Weil er sich von langer Hand darauf vorbereitet hatte, seine erste Chance auf Profistufe zu nutzen. Dafür hatte Gerardo Seoane viel investiert. In seine Auftrittskompetenz und weitere Fähigkeiten, die ein moderner und erfolgreicher Trainer auf sich vereinen muss.

Steht nach der Trennung von Fabio Celestini (rechts) zusehends im Regen: FCL-Sportchef Remo Meyer.

Nach seinem Abschied aus Luzern im darauffolgenden Sommer wurde er dreimal Meister mit YB. Seit dieser Saison verantwortet Gerardo Seoane den Bundesligisten Bayer Leverkusen.

Von einer solchen Karriereplanung ist Sandro Chieffo weiter entfernt als Luzern von Leverkusen. Er fühlte sich gerüstet, der Beförderung gewachsen zu sein. Aber sein Abenteuer erwies sich als Desaster. Sandro Chieffo hat dem FC Luzern nicht einen Impuls verleihen können.

Und deshalb sei die Frage gestattet: Hat er bei der Ausbildung der Luzerner Nachwuchskräfte wirklich mehr drauf? Wir wollen nicht grübeln.

Meyer setzt sich in die Brennnesseln

Mit Chieffos Wahl zum Nachfolger von Celestini hat sich vor allem auch FCL-Sportchef Remo Meyer in die Brennnesseln gesetzt. Offensichtlich hat er die Nachwuchsarbeit seit 2017 aussen vor gelassen und ist sich seither nicht mehr wirklich im Klaren darüber, welcher Trainer was für eine Arbeit in der Nachwuchsförderung leistet.

Dieser Eindruck passt zu einem Luzerner Nebenschauplatz in den Tagen und Monaten des fortschreitenden sportlichen Untergangs. Michel Renggli wurde vom FCL als Interimstrainer nach der Entlassung von Davide Morandi nach Kriens geschickt. Seither macht sich der frühere FCL-Aufstiegstrainer René van Eck daran, das Licht im Kleinfeld definitiv zu löschen.

Die Frage ist: Warum schickte man Michel Renggli nach Kriens, wenn später doch Sandro Chieffo der interimistische Nachfolger von Fabio Celestini werden sollte? Im Rückblick betrachtet erscheint diese Massnahme erst recht als Muster ohne Wert.

Chieffo ab sofort nur noch eine «lahme Ente»

Aber geradezu abstrus wurde Meyers Personalmassnahme durch dessen Interview mit zentralplus vor dem Auswärtsspiel in Zürich. Darin kam der Sportchef zum Schluss, dass der Tabellenletzte nicht nur neue Spieler, sondern auch einen neuen Cheftrainer brauche. Aus fachlicher Sicht ein nachvollziehbarer Entscheid.

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Doch damit hat Remo Meyer die ohnehin angeschlagene Autorität von Sandro Chieffo in der Luzerner Garderobe nach dessen erster Niederlage gegen den FC Basel (1:3) definitiv zerstört. Seither ist sein wichtigster Angestellter vor den jegliche Leistung schuldig gebliebenen Spielern bloss noch eine «lame duck». Auf gut Deutsch: eine lahme Ente.

Dabei muss Sandro Chieffo mit seiner Truppe noch die letzten beiden Spiele gegen GC (auswärts) und Servette (zu Hause) vor der Winterpause bestreiten. Dazu hat sich die Luzerner Klubführung offiziell bekannt – auch auf die Gefahr hin, dass die Mission Ligaerhalt immer schwieriger werden wird. Aber vielleicht eilt dem FCL ja der liebe (Fussball-)Gott zu Hilfe.

Meyers letzte Patrone muss ein Volltreffer sein

Remo Meyer will seinem neuen Fussballprinzen die Gelegenheit bieten, die Luzerner Mannschaft in der Winterpause kennenzulernen und daraus die richtigen Schlüsse für seinen taktischen Schlachtplan zu ziehen. Auch das hat schon funktioniert: Anfang 2020 mit Fabio Celestini als neuem Cheftrainer.

Doch auch dieser Flashback Meyers steht auf wackligen Füssen. Aller Voraussicht nach benötigt der neue Luzerner Heilsbringer für dieses Unterfangen nicht nur eine gute, sondern eine ausgezeichnete Rückrunde.

Man braucht wohl kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass ab sofort der Job von Remo Meyer auf dem Spiel steht. Löst der FCL-Sportchef die bevorstehende Herausforderung nicht erfolgreich, wird ihn Volkes Zorn aus Lohn und Brot fegen. Bei einem ohnehin kostspieligem Neuanfang in der Challenge League würde ihm jegliche Glaubwürdigkeit auf gutes Gelingen fehlen.

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18 Kommentare
  1. Karl Ottiger, 07.12.2021, 13:51 Uhr

    Als 68jähriger Fussballholzkopf möcht ich euch einmal sagen das ich noch nie so schlechte Auslandprofis in Luzern gesehen habe bei uns waren viele Auslandprofis um einige aufzuzählen Milder Blusch Richter Nielsen Wechselberger Kress Lauscher Hitzfeld Moor Duce Eriksen van Eck Tholen Huttary Faircloft Unser bester Mittelfeldspieler Markus Tanner hat mit 3,4 Promille die schöneren Bälle geschlagen als die wo wir jetzt im Kader haben im nüchternen Zustand. Es ist unglaublich wie viel Geld wir verloren haben mit diesen Taugenichtsen. In diesem Sinne Hopp FCL

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    1. Mac Tanner, 07.12.2021, 16:50 Uhr

      Hicks….Scherz beiseite…als Erstes sollte Herr Meyer Miralem Sulejmani bei YB ausleihen, dann trifft auch unser Topskorer der letzten Saison wieder!

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    2. Scherer, 09.12.2021, 17:48 Uhr

      Ich bin nicht wirklich sicher, ob Sie FCL Fan sind.
      Soviele falsch geschriebene Namen, mein Gott…

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  2. Johan Cruyff †, 07.12.2021, 10:45 Uhr

    @ Karl Ottiger
    Das finde ich auch, dass muss sich der FCL mal fragen. Warum er Spieler wie Lichtsteiner, Stocker und Bradley Thomas Fink, von der Region nicht in den Club Eingebungen werden. Talente die vor der Türe wären, da müsste man Invertieren. Und nicht in Alt-Stars mit vielen Pokalen. Auch Trainer wie Hitzfeld, Rolf Fringer hat man verpasst beim FCL einzubinden. Colatrella lässt man einfach zum FCZ ziehen, den hätte man jetzt für Celestini bringen können. Moser der schon seit Jahren beim FC Thun beim SFV und jetzt in Zürich hervorragende Arbeit leistet, er war auch Spieler beim FCL aber danach nicht mehr gesehen.

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  3. Karl Ottiger, 07.12.2021, 09:07 Uhr

    Das schönste an der Geschichte ist unsere Luzerner Trainer arbeiten beim FCZ und sind erster Jure Colatrella Moser und die Zürcher arbeiten in Luzern und sind letzter da hat die Sportabteilung ein gutes Näschen gehabt. Aber unsere haben immer noch eine verstopfte Nase. Im Fussball braucht es keine Verwaltung sondern ein mit allen Wassern gewaschenen Sportchef einen intelligenten Trainer und ein Finanzchef der weiss wieviel Geld in der Kasse ist plus einen cleveren Präsident der das ganze zusammen hält.Dann nimmt man noch ein paar ehemalige Spieler und schickt sie auf die Runde sie sollen überall schauen wo die besten jugendspieler sind. Heute werden ahnungslose die ein Rasenschach in der Birne haben auf die Reise geschickt uns gehen dadurch viele sehr gute Talente verloren Strassenfussballer die am Schluss die Leute im.Stadion begeistern würden sie alle bleiben auf der Strecke weil sie nicht ins Rasenschach von diesem Herr passen. Früher haben wir die besten geholt solche die auf dem Feld etwas bewegt haben und nicht die pflegeleichten wo sich einfach gut anpassen aber nichts bewegen solche Typen wie Ugrinic fehlen bei uns von dieser Sorte musst du 15 haben dann bist du nicht im Keller.

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    1. Andy Coray, 07.12.2021, 11:08 Uhr

      Recht hat er, der Ottiger Kari! HOPP Kriens !!!

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  4. Michel von der Schwand, 06.12.2021, 13:35 Uhr

    Die Probleme beim FC Luzern scheinen noch viel komplexer zu sein, als angenommen. Die Ernennung von Chieffo zeigt doch nur noch weiter auf, das in Luzern eine Personalpolitik betrieben wird, die innerhalb des ganzen Vereines diskutiert werden muss. Es kann nicht angehen, dass es für gewisses Personal in Luzern nicht reicht, diese dann bei anderen Vereinen erfolgreich tätig sind. Könnte durchaus an der Führung liegen. Im Verwaltungsrat tummeln sich zu viele Ämtli-Fetischisten, welche dem FC Luzern keinen Nutzen generieren. Der Verein wird nicht geführt, hat kein Profil. Stefan Wolf ist genauso farblos und ohne Kontur, wie das Remo Meyer ist. Zudem weisen beide grösste Mängel in der Kommunikation auf. Von fehlender Empathie wollen wir gar nicht sprechen. Sieht man sich an, wie ein Oliver Kahn kommuniziert, dann schämt man sich. Peinlicher geht es kaum.
    Die Probleme beim FC Luzern sind mit einem neuen Trainer nicht gelöst. Es braucht die Einsicht, dass es mit Stefan Wolf und Remo Meyer so nicht weitergehen kann. Es braucht an der Spitze des FC Luzern eine charismatische Persönlichkeit, die führt und vorne weg geht. Dazu braucht es noch bessere sportliche Kompetenz. So bin fast geneigt zu sagen, dass dem FC Luzern ein Rolf Fringer mit seiner ruhigen und kompetenten Art gut tun würde.
    Es war alles absehbar und ich habe bereits vor einem Jahr geschrieben, dass der FC Luzern Gefahr läuft, abzusteigen. Das Worst-Case-Szenario ist nun eingetreten, aber man hat die Möglichkeit, das Schicksal zu beeinflussen. Deshalb sollen sich nun Wolf und Meyer für den FC Luzern zurücknehmen und Demut zeigen. Es geht darum, dass Luzern nicht absteigt. Nicht um die Befindlichkeiten des Präsidenten oder des Sportchefs. Unter Walter Stierli wäre es niemals zu dieser Situation gekommen. Den etwas hatte Walter Stierli: WEITSICHT!

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    1. Sigi der Fickinger, 06.12.2021, 14:13 Uhr

      Rolf Fringer ist ist weder ruhig noch mit besonders grosser Kompetenz gesegnet. Er ist ein Schnurri, Blender, Menschenfänger……. wie z.B. Forte oder Contini. Das bedeutet aber nicht, dass es in Luzern für max. die Rückrunde nicht funktionieren könnte. Aber langfristig? Definitiv nein, denn auf Dauer funktioniert das nicht. Auf Dauer geht es meistens bergab, da viele Spieler das Geschwafel bereits gehört haben und sich nicht mehr davon täuschen lassen!

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      1. Michel von der Schwand, 06.12.2021, 16:37 Uhr

        Sehe Rolf Fringer nicht als Trainer sondern höchstens als Mitglied im Verwaltungsrat. Es braucht im Verwaltungsrat sportliche Kompetenz und über diese verfügt Rolf Fringer. Man kann ihn sympathisch finden oder auch nicht. Was bleibt ist die Tatsache, dass Rolf Fringer gut moderieren kann. Er ist eine Persönlichkeit und kommunikativ stark. Es ist zwingend notwendig, dass der VR über sportliche Kompetenz verfügt. Niemand kontrolliert Remo Meyer und dies gehört eben auch zur Aufgabe eines VR.
        Für mich ist die Position des Trainers im Moment nicht so entscheidend, da die Probleme in Luzern tiefer sind. Ich würde so oder so nur einen Trainer bis Ende Saison verpflichten. Mit dem klaren Ziel: Klassenerhalt. Wer dafür in Frage kommt, ist noch schwierig zu beantworten. Einer der besten «Feuerwehrmänner» bleibt wohl Peter Neururer.

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  5. Oldrabbit, 06.12.2021, 12:32 Uhr

    Klar war Celestini unangenehm. Aber genau das braucht es auch. Am Rauswurf von Celestini ist nicht Meyer sondern Präsident Wolf der Hauptverantwortliche. Wie um Himmelswillen kann man im Wissen der offensichtlichen Sprachdefizite eine Aussauge in der LZ beim Superjournalisten dw von Celestini als Rauswurfgrund nehmen. Hier wäre ein Rückenstärken für den Trainer angesagt gewesen und intern klare Worte, was bis zum Winter von Celestini (mit seinem Trainerteam) verlangt wird. Zusammen (Celestini/Meyer) die letzten 4 Spiele vor Weihnachten «durchbringen» wäre die einzig richtige Entscheidung gewesen und eine Präsidiale-/VR-Zielvergabe geben. Dem FCL fehlt es im Umfeld an Kompetenz und nicht bei Meyer und mehr und mehr wird sichtbar, dass es einzig um Ämtli beim FCL geht.
    Die Weitsicht mit einer strategischen Planung fehlt total. Nicht Meyer ist überfordert sondern Wolf und sein Prince. Aber klar Chieffo mit Lustenberger kann nicht gut gehen und ein Plan auf den Celestini-Rauswurf hat vollständig gefehlt (Sportliche Führung in Covid-Quarantäne und Strategische Führung -sprich VR- ohne Erfahrung, wie ein Unternehmen zu führen ist).

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    1. Mac Tanner, 07.12.2021, 08:44 Uhr

      Laurent Prince ist zweifellos von der Intelligenz und der fussballerischen Kompetenz gesehen ein Top-Shot! Präsident Stefan Wolf hat im Verwaltungsrat des FC St. Gallen hervorragende Arbeit geleistet und hat wie alle anderen eine Chance verdient, zu zeigen was er kann. Man sollte nicht zu schnell den Stab über die Neuen brechen. Auch das Bruno Affentranger als umsichtiger Vertreter des zu impulsiven Alpstaeg im VR waltet ist ein kluger Entscheid. So lange man(n und Frau 😉 aus Fehlern lernt, ist alles gut. Sie werden in der Winterpause Gegensteuer geben und den Verein in der Rückrunde in ruhige Gewässer führen inkl. Cupsieg 2022, davon bin ich fest überzeugt.

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      1. Oldrabbit, 07.12.2021, 20:50 Uhr

        Prince ein TopShot? Warum musst er dann bei SFV gehen. Ja, der musste gehen, weil unter seiner Leitung sämtliche Nachwuchs Nationalmannschaften so schwach waren, wie seit Jahren nicht mehr (falsche Spielphilosophie, Vetterliwirtschaft, Technokrat statt Macher, Vetterliwirtschaft bei Trainerstellenbesetzungen). Das ist der Leistungsausweis von Prince. Hatten wir schon beim FCL Nachwuchs. Unter Letung Prince war der FCL-Nachwuchs so schwach wie nie und haben auch nie etwas gewonnen.
        Wolf als VR hervorragende Arbeit? Wie willst Du das beurteilen? Vom Hörensagen? Jedenfalls hat der als VR strategisch nichts bewirkt und ein Mitläufer mit schwacher Kommunikation ist das Urteil aus St. Gallen.
        Bruno Affentranger: Der hat einfach Glück, dass der gute Alpstaeg älter geworden ist und andere Probleme hat als der FCL. So poltert er auch nicht mich sondern fügt sich seinem Schicksal. Da kann Affentranger nichts dafür, jedenfalls hat sich der FCL Kommunikativ unter Affentranger nicht verbessert (siehe Entlassung Celestini und wirres Interview von Wolf nach dem Lugano Spiel). Affentranger war nicht mal fähig Celestini zu schützen und bei Wolf ein normales Wording vorzugeben. Celestini hat nicht in seiner Muttersprache gesprochen, einfach als Erinnerung.

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  6. Roger Bättig, 06.12.2021, 11:51 Uhr

    Die Medien haben Luzern hochgejubelt, weil sie 2 ehemalige Bundeligaspieler, ein kosovarischen Nationalspieler und ein Spieler welcher einmal Champions League gespielt hat, verpflichtet wurden. Woher die Spieler wirklich kommen, welche Probleme sie hatten, wurde kaum beachtet.
    Alle waren euphorisch und wollten die Tatsachen nicht wirklich sehen.

    Zur Zeit spielt es kaum eine Rolle welcher Trainer das Heft in die Hand nimmt. Das vorhanden Spielermaterial genügt den Ansprüchen in der SL nicht. Namen geben keine Garantie, dass ein Spieler das nötige Leistungspotenzial hat. Fakt ist, dass sämtliche Transfers nicht greifen! Aus meiner Sicht hat Luzern keine keine SL taugliche Verteidigung. Wie behäbig, langsam und unbeweglich muss man sein, damit man einen Vertrag bei Luzern erhält?
    Leider wird der FC Luzern diese Saison kaum mehr aus den Abstiegssumpf kommen, weil das Team zu viele Baustellen hat. Es sei denn, in der Winterpause kommt es zu grossen Veränderungen. Die hochgelobten Neuverpflichtungen streichen die Segel selber, oderwerden kalt gestellt, weil sie nicht genügen, sodass 2 IV, ein Aussenverteidiger und ein zusätzlicher Stürmer verpflichtet werden können.
    Die Zeit des Schönreden muss jetzt vorbei sein, jetzt muss gehandelt werden, auch wenn dies für einige Spieler brutale Konsequenzen hat.
    Ebenfalls muss man die Transferpolitik hinterfragen, weil zu viele Neuverpflichte, den FC Luzern nicht weiterbringen. (Dies ist leider schon lange so, ich könnte eine extrem lange Liste mit in der Versenkung verschwunden Spieler aufsetzen.)

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  7. Mac Tanner, 06.12.2021, 10:50 Uhr

    Was kann man erwarten, wenn der grösste Fehlgriff im Verein fürs Personelle zuständig ist? Genau….. noch grössere Fehlgriffe! Schlimm ist, falls sein nächster Griff kein Fehlgriff sondern ein Glücksgriff ist, dann täuscht das wieder darüber hinweg, dass der grösste Fehlgriff in Luzern noch immer sein Unwesen treiben kann.

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  8. Timothy Jung, 06.12.2021, 10:33 Uhr

    Ich finde, dass der Autor schon ein wenig zu hart mit Chieffo ins Gericht geht. Es ist sicherlich nicht einfach, eine solch verunsicherte Mannschaft in so einer Situation zu übernehmen. Und ihm unterstellen, dass er im Jugendbereich einen schlechten Job macht, finde ich fragwürdig.
    Trotzdem müssen alle Verantwortlichen über die Bücher. Es wird nicht einfach, aus dieser Situation rauszukommen. Es braucht nun einen Coach mit Erfahrung, der auch die nötige Autorität an der Seitenlinie besitzt. Also kein «Kumpel-Coach» à Celestini, sondern einer, der eine Führungskraft ausweisen kann. Ich sehe da eher einen Jacobacci, Fink oder sogar einen Schällibaum – aber sich kein Frei, Wicky oder Lustrinelli.

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    1. Michel von der Schwand, 06.12.2021, 13:43 Uhr

      Man kann mit Chieffo nicht hart genug ins Gericht gehen. Als ich die Aufstellung gegen den FCZ gesehen habe, war für mich klar, dass Luzern untergehen wird. Ich habe ein 5:0 getippt. Chieffo war der Assistent von Uli Forte und aus meiner Sicht ein Blender, so wie es der Forte ebenfalls ist. Ich spreche Chieffo sogar sportliche Kompetenz ab. Keine Ahnung wie man auf eine solche Aufstellung kommt.

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  9. Surry, 05.12.2021, 22:09 Uhr

    Finde es etwas fehl am Platz jetzt Chieffo so negativ zu bewerten. Er hat gegen die besten zwei gespielt. Klar kam da nicht so viel, ihm jetzt aber zu unterstellen er sei auch bei den Junioren kein guter Trainer, ist unfair.

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  10. Uli Höness, 05.12.2021, 18:15 Uhr

    Der Sieg des Tabellenletzten gegen einen überheblichen Leader (nach dem Dreier gegen YB) wäre auf dem silbernen Tablett gelegen, dann kommt dieser Chieffo (selber ein überheblicher Zürcher) mit der Aussage seine Mannschaft sei auf dem Papier besser als der FCZ, was wiederum der Breitenreiter einfach in der Kabine aufhängte, mehr Motivation geht nicht…das Resultat nach 20 Minuten ist allen bekannt…! King Kong Müller brüllt im BLICK und spielt danach sein schlechtestes Spiel im FCL-Dress…die Kacke ist am Dampfen…momentan verschwört sich alles im kantonalen Profisport gegen uns….FCL, SCK & HCK…möge das 2022 uns allen ein Wunder bringen!

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