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Chamer Seeufersanierung abgeschlossen

2 min Lesezeit 16.05.2014, 12:51 Uhr

Das Seeufer im Hirsgarten ist wieder Baustellenfrei: Nach einer intensiven Bauzeit von insgesamt zwölf Monaten sei die Sanierung der Seeuferanlagen erfolgreich abgeschlossen worden, schreibt die Gemeinde Cham. Während der Winterhalbjahre 2012/13 und 2013/14 wurden am Hirsgarten die sanierungsbedürftigen Ufermauern ersetzt, die Station für die Kursschifffahrt neu gebaut, Möglichkeiten zum Verweilen geschaffen sowie Nebenanlagen beim Hirsgartenbad und Ruderclub realisiert. Heute Freitag hat die Gemeinde die Anlagen mit einer symbolischen Vertäuung des Motorschiffs MS Schwyz eröffnet.

«Unser Bijou ist noch ein bisschen schöner geworden»

Damit sei die grosse Bedeutung des Hirsgartens für Cham und die Zugersee Schiffahrt zum Ausdruck gebracht worden, so Gemeindepräsident Bruno Werder: «Dank der verschiedenen Möglichkeiten zum Verweilen sowie der Station für die Kursschifffahrt ist der Hirsgarten für die gesellschaftliche und touristische Standortqualität von Cham von grosser Bedeutung. Wir freuen uns, ist unser Bijou nun noch ein bisschen schöner geworden.»

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Das Investitionsvolumen belaufe sich auf insgesamt CHF 4.5 Millionen Franken. Den dafür notwendigen Kredit hatte die Gemeindeversammlung am 18. Juni 2012 gutgeheissen. Entstanden sei das Projekt aufgrund des Sanierungsbedarfs der alten Seeufermauern, schreibt die Gemeinde. Zudem sei es ein vordringliches Teilprojekt aus einem Studienwettbewerb zur Aufwertung und Neugestaltung des Hirsgartens.

Markus Baumann, Gemeinderat und Vorsteher Verkehr und Sicherheit, freue sich über den erfolgreichen Bauabschluss. Auch weil der Baugrund am Zugersee beim Hirsgarten relativ schlecht war: «Der Bau der neuen Anlage stellte dementsprechend hohe Anforderungen an die Planer und Unternehmer. Trotzdem konnte auch die mit einer Motion vom 9. Juli 2013 geforderte Erhöhung der Ufermauer pünktlich realisiert werden. Zudem überzeugt die neue Seeuferanlage durch neuste Technik und eine schöne Optik.»

27’000 Kubikmeter Seeablagerungen ausgehoben

Im Zufahrtsbereich der Kursschiffe sei die Schifffahrtsrinne ausgebaggert worden, so dass die Schiffstation Cham auch bei tiefen Seewasserspiegeln wieder mit genügend Wasser unter dem Kiel bedient werden könne. Dazu seien 27‘000 Kubikmeter Seeablagerungen ausgehoben worden. Für diese Massnahme hatte die Gemeindeversammlung am 18. Juni 2012 einen separaten Kredit von 800‘000 Franken genehmigt, und der Kanton beteiligt sich zur Hälfte an diesen Kosten.

Die Schiffstation selber habe sich in einem baulich schlechten Zustand befunden, der Neubau hingegen überzeuge nun durch innovative Technik, so die Gemeinde. «Die Einstiegshöhe des Steges kann, abhängig vom Seewasserstand und je nach Schiff, von unseren Kapitänen per Handsender in der Höhe verstellt werden», erklärt Christoph Straub, Verwaltungsratspräsident der Schifffahrtsgesellschaft für den Zugersee und fügt an: «Dank dieser innovativen Technik wird das Anlegen einfacher sowie sicherer, und der Einstieg für die Passagiere komfortabler.»

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