Cham will Steuern senken
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Zentrum von Cham mit dem Kirchbühl-Hügel und dem Seeufer. (Bild: zvg)

Halbe Million Gewinn erwartet Cham will Steuern senken

2 min Lesezeit 04.11.2019, 10:29 Uhr

Cham rechnet für 2020 mit einem kleinen Gewinn und beantragt deshalb eine Steuersenkung um 2 Prozent. Auch die Ausgaben nehmen zu.

Trotz anstehender Investitionen sind die Chamer Finanzen im Lot: Die Einwohnergemeinde legt der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2019 ein ausgeglichenes Budget 2020 mit einem leichten Überschuss von 545’452 Franken vor.

Gegenüber dem diesjährigen Budget 2019 rechnet die Gemeinde mit Mehreinnahmen von 1,5 Millionen Franken – das ist eine Zunahme um 1,7 Prozent. Der Gemeinderat beantragt deshalb eine Steuersenkung um 2 Prozent: Für das Jahr 2020 wird neu ein Steuerfuss von 59 Prozent beantragt.

«Unsere aktuelle finanzpolitische Situation erlaubt es, dass wir die Steuern um 2 Prozent senken können. Damit wird nicht nur ein gutes Zeichen an die Wirtschaft gesendet. Wir können so auch die Bevölkerung an den guten Resultaten der vergangenen Jahre teilhaben lassen», lässt sich der Chamer Gemeindepräsident Georges Helfenstein (CVP) in einer Mitteilung zitieren.

Gebühren fallen um die Hälfe

Auch die Konzessionsgebühren auf Wasser und Strom sollen nach dem Willen der Gemeinde um 50 Prozent reduziert werden – das entspricht rund 600’000 Franken. Diese Gebühren waren erst 2016 aus finanzpolitischen Gründen wieder eingeführt worden.

«Aufgrund der finanziell besseren Aussichten des Kantons und unseren Erfolgen im Bereich der Wirtschaftsförderung blicken wir trotz vielen anstehenden Investitionen optimistisch in die Zukunft. Die Halbierung der Konzessionsgebühren kommt der Sozialverträglichkeit jedes Haushalts zugute», so Helfenstein.

Gemeindeversammlung im Dezember

Der Aufwand wird 2020 gegenüber dem Budget 2019 um 1,8 Millionen Franken zunehmen, ein grosser Teil davon betrifft die höheren Abschreibungen, verursacht etwa durch die Inbetriebnahme des sanierten Schulhauses Röhrliberg.

Für die Jahre 2020–2024 rechnet die Gemeinde mit Investitionen in der Höhe von 41,5 Millionen Franken. Knapp 14,6 Millionen davon sind bereits bewilligte Projekte, was 35 Prozent der gesamten Investitionssumme entspricht.

Über das Budget entscheidet die Einwohnergemeindeversammlung am Montag 9. Dezember.

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