Cham und Zug: Zwei Senioren bei Velounfällen erheblich verletzt
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Die Rega war am Donnerstag in Zug im Einsatz. (Bild: Zuger Polizei)

Mit Helikopter ins Spital Cham und Zug: Zwei Senioren bei Velounfällen erheblich verletzt

1 min Lesezeit 4 Kommentare 01.04.2021, 20:05 Uhr

Am Donnerstagnachmittag sind zwei Velofahrer bei zwei Verkehrsunfällen verletzt worden. Einer von ihnen musste mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungshelikopter ins Spital eingeliefert werden.

Der erste Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag kurz nach 13,15 Uhr, auf dem Chamer Fussweg, auf Höhe der S-Bahnhaltestelle «Chollermüli». Ein 79-jähriger E-Bikefahrer fuhr in Richtung Cham, als er von einem 53-jährigen Velofahrer überholt wurde, wie die Zuger Polizei mittteilt. Als die beiden Männer auf gleicher Höhe waren, kam es zwischen ihnen zu einer Kollision. Dabei wurde der E-Bikefahrer erheblich verletzt. Durch den Rettungsdienst Zug wurde er ins Spital eingeliefert. Der zweite Unfallbeteiligte blieb unverletzt.

Kurz vor 16 Uhr kam es auf der Geissbodenstrasse in der Stadt Zug zu einem weiteren Verkehrsunfall. Etwas oberhalb der Talstation «Schönegg» fuhr ein 81-jähriger Velofahrer talwärts und prallte in ein Auto, welches bergwärts fuhr. Dabei wurde der E-Bikefahrer lebensbedrohlich verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug wurde er mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.

Die genaue Unfallursache ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.Im Einsatz standen Mitarbeiter des Rettungsdienstes Zug, der Rega sowie der Zuger Polizei.

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4 Kommentare
  1. Sali, 02.04.2021, 20:58 Uhr

    Diese E Bikes sind eine Katastrophe. Es tut mir leid aber die meisten Leute können nicht fahrad fahren, und dann lässt man sie dank E Antrieb locker 30 kmh frasen. Ich finde, dass E Bikes nur auf die Strasse gehören.

  2. Ab Steiger, 01.04.2021, 21:49 Uhr

    Man merke…… zwei E-Bike Fahrer, einer 79-jährig, der andere 81-jährig. Überrascht mich null, sehe ich tagtäglich. Mit einem normalen Velo geht es nicht mehr, aber dank dem automatischem Vortrieb des E-Bikes klappt es noch einigermassen geradeaus…… Leider nur noch einigermassen! Solche gibt es noch sehr, sehr viele auf Schweizer Strassen. Vielleicht sollte man über einen Tauglichkeitstest wie beim KFZ für E-Bike Fahrer/innen ab einem gewissen Alter nachdenken (z. B. mit Gleichgewichts- und Koordinationsüberprüfung). Gute Besserung von ganzem Herzen den beiden und gewisse Dinge müssen irgendwann wirklich nicht mehr sein. Geniesst das Leben und reduziert das Risiko, das Leben ist schön!

    1. Carlo Stadelmann, 02.04.2021, 10:53 Uhr

      Das Problem ist nicht nur das Alter, sondern auch, dass die jahrzehntelange Veloerfahrung fehlt. Erst seit es diese E-Bike-Seuche (sic!) gibt, steigen viele Leute, auch jüngere, wieder auf ein Zweirad. Als ü70-Rennvelofahrer sehe ich massenhaft Batterievelofahrer, die halb so jung sind wie ich oder sogar noch jünger. Das Absurde daran: Sie glauben noch, ökologisch unterwegs zu sein. In Wirklichkeit sind es bloss Lifestyle-Grüne.

    2. Hans, 02.04.2021, 21:04 Uhr

      An carlo, genau Ihrer Meinung. Wer es nicht schafft ohne Antrieb 30 kmh zu Fahren, dem sollte es auch mit dem E Bike verboten werden. Es ist nicht das alter, sondern, dass die Leute nicht radfahren können. Am schlimmsten finde ich als Fussgänger (ich fahre seit 20 Jahren MTB) , wenn mich ein Ebike mit 40 kmh überholt, völlig geräuschlos. Irgendwann krachts, man sollte das verbieten, oder zumindest auf die Strasse verbannen.

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