Grand Casino Luzern hat trotz Corona zugelegt – und wie
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Die Onlinespiele des Grand Casinos Luzern spielten sich für den Betrieb aus. (Bild: zvg)

Onlinespiele boomten Grand Casino Luzern hat trotz Corona zugelegt – und wie

2 min Lesezeit 12.05.2021, 06:47 Uhr

Mehr als 100 Tage war das Grand Casino Luzern geschlossen. Trotzdem konnte das Casino einen Gewinn dank der Onlinespiele machen. Der Bruttospielertrag beziffert fast 94 Millionen Franken.

Mehr als 100 Tage war das «Grand Casino Luzern» geschlossen. Trotzdem beziffert sich der Bruttospielertrag des Casinos für das Jahr 2020 auf fast 94 Millionen Franken. Dies ist fast eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. Der Grund für den gewaltigen Sprung sind auf die Onlinespiele zurückzuführen, berichtet die «Luzerner Zeitung» am Mittwoch.

Unter der Marke «My Casino» schlugen die Spiele in den ersten beiden Betriebsjahren ein. Rund 70 Prozent der gesamten Spieleinnahmen stammen aus den Internetspielen. Die Tendenz ist weiter steigend, hält die Zeitung fest. Der geglückte Internetauftritt zahlte sich auch für die AHV aus. Sie profitierte im vergangenen Jahr von 43 Millionen Franken des Gewinns des Grand Casinos. Diese Summe ist mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr.

Onlinespiele retteten Casino während der Corona-Pandemie

Die Onlinespiele bieten zudem weitere Wachstumsmöglichkeiten, sind CEO Wolfgang Bliem und Verwaltungsratspräsident Guido Egli überzeugt. Da immer mehr, andere Schweizer Casinos im Onlinegeschäft unterwegs sind, werde sich das Wachstum von nun an aber verlangsamen.

Ohne den neuen Onlinebereich wäre das vergangene Jahr für das Casino unmöglich gewesen. 101 Tage ruhte dieses wegen der Coronapandemie – und auch in den übrigen Monaten war an eine volle Auslastung nicht zu denken. Das hinterliess in den Geschäftszahlen deutliche Spuren. Die Spieleinsätze gingen um mehr als ein Drittel zurück. Das Casino konnte Entlassungen vermeiden.

Trotzdem glauben Guido Egli und Wolfgang Bliem, dass es von nun an während des laufenden Jahres wieder aufwärts geht. Neu wurde zudem das Restaurant am See neu möbliert und die Menükarte unter dem Namen «Dolce Vita» vergrössert. Ausserdem erhalten die Aktionäre zum ersten Mal seit drei Jahren wieder eine Dividende ausbezahlt. Diese beträgt 6 Franken pro Aktie.

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