Caritas kündigt 54 Mitarbeitern

1 min Lesezeit 23.06.2015, 15:28 Uhr

Der Kanton Luzern hat der Caritas Luzern den Asylauftrag auf Ende 2015 gekündigt. Dies hat Folgen für das Hilfswerk, es muss 54 Mitarbeitenden die Kündigung aussprechen.

Ab 2016 übernimmt der Kanton Luzern die Unterbringung und Betreuung von Asylsuchenden in Eigenregie. Die Caritas Luzern, die seit rund dreissig Jahren damit betraut war, muss nun eigenen Angaben zufolge abbauen. 54 Mitarbeitenden wird gekündigt. Betroffen sind nicht nur Mitarbeitende aus dem Asylbereich. Weil die Institution kleiner wird, verlieren auch einzelne Mitarbeitende in der Administration und der Geschäftsstelle ihre Stelle.

Der Asylauftrag läuft unter der Leitung des Kantons weiter. Die Caritas Luzern hofft nun, dass die betroffenen Mitarbeitenden hier eine Anstellung finden und der Kanton bei den Neuanstellungen seine soziale Verantwortung wahrnimmt. «Die zum Teil langjährigen Mitarbeitenden bringen ein grosses Fachwissen und Erfahrung im Umgang mit Asylsuchenden mit, was in der Erfüllung dieser komplexen Aufgabe von grossen Nutzen sein wird», erklärt die Caritas in einer Mitteilung.
 
Weiterhin tätig bleibt die Caritas Luzern mit rund 180 Mitarbeitenden in der sozialen Integration mit der Sozial- und Schuldenberatung und den Angeboten für Armutsbetroffene, im Flüchtlingsauftrag und bei den Integrationsprojekten, sowie in der beruflichen Integration mit ihren Beschäftigungsprogrammen.
 

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF