Campus Horw und Verwaltungsgebäude sollen Strom produzieren
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Wie hier auf einem Schulhaus in Willisau, sollen laut den Grünen auch an anderen Gebäuden des Kantons Luzern Solaranlagen installiert werden. (Bild: zvg/Albert Koechlin Stiftung)

Grüne Luzern fordern Solarzellen an Gebäuden Campus Horw und Verwaltungsgebäude sollen Strom produzieren

2 min Lesezeit 10.03.2021, 13:51 Uhr

Die Grünen fordern, dass der Kanton Luzern bei seinen Gebäuden möglichst rasch Anlagen zur Stromproduktion installiert. Besonders geeignet seien dafür die geplanten Grossbauten in Horw und am Seetalplatz.

Mit dem Campus Horw und dem neuen Verwaltungsgebäude am Seetalplatz setzt der Kanton Luzern in den kommenden Jahren zwei Grossprojekte im Bereich Infrastruktur um. Die Grünen fordern, dass in diesem Zuge die Gebäude gleich mit unzähligen Solarzellen versehen werden. Das Ziel: Die Anlagen sollen einen Teil des verwendeten Stroms gleich selber produzieren. Und auch bei den übrigen Gebäuden im Besitz des Kantons soll entsprechend nachgerüstet werden.

Erstunterzeichnerin des Vorstosses ist Co-Fraktionschefin Korintha Bärtsch: «Der Kanton Luzern soll seine Vorbildrolle aktiv wahrnehmen und im Klimaschutz zügig vorangehen», schreibt sie in einer Mitteilung. Deshalb forderten die Grünen und Jungen Grünen Photovoltaik-Anlagen nicht nur auf den Dächern, sondern ebenso an der Fassade der Häuser. Diese seien insofern bedeutsam, da sie auch im Winter Strom liefern könnten.

Das Ziel: Netto-Null bis 2050

«Jeder heutige Investitionsentscheid trägt dazu bei, dass der Kanton Luzern seine Klimaziele erreichen kann. Die Ziele können nur durch einen deutlichen Ausbau der Stromversorgung aus erneuerbarer Energie erreicht werden», so Bärtsch. Deshalb sollen bereits am Seetalplatz die Weichen richtig gestellt werden. Es gelte, die Möglichkeiten zu nutzen, die sich jetzt böten.

«Dies ist grundsätzlich nichts Neues», hält Bärtsch fest. «Bereits mit dem neuen Energiegesetz 2017 hat der Kanton Luzern sich verpflichtet, als Vorbild voranzugehen und seine eigenen Bauten so zu erstellen, dass sie das gesetzte Ziel der 2000 Watt-Gesellschaft erreichen.» Folglich solle der Kanton Luzern nun nicht warten, sondern bereits beim Verwaltungsgebäude am Seetalplatz die ersten Pflöcke für eine vorbildliche und erfolgreiche Klimapolitik einschlagen.

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