Bypass: Bund will nichts an geplante Überdachung zahlen
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Eine Visualisierung der Überdachung in Kriens. (Bild: screenshot bypasslu.ch)

Stadt Kriens hofft auf neue Verhandlungen Bypass: Bund will nichts an geplante Überdachung zahlen

1 min Lesezeit 15.02.2019, 10:39 Uhr

Die Einhausung des Bypass-Abschnitts zwischen dem Schlund- und dem Sonnenbergtunnel ist für Kriens eine unverzichtbare Massnahme. Doch an dieser möchte sich das Bundesamt für Strassen nun doch nicht mehr beteiligen wie geplant.

Das Gesamtsystem Bypass Luzern hat in Kriens in der Vergangenheit grossen Widerstand ausgelöst. Darum prüfte der Bund die Idee, den offenen Abschnitt zwischen Schlund- und Sonnenbergtunnel teilweise zu überdachen. (zentralplus berichtete)

Nun stellt sich heraus, dass der Bund sich finanziell nicht an weiteren Autobahn-Abdeckungen in Kriens beteiligen werde, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. Dies gab das Bundesamt für Strassen (Astra) an einem Treffen mit dem Kanton und der Gemeinde Kriens bekannt.

Am Bypass-Südportal beim Sonnenbergtunnel sei zwar eine rund 250 Meter lange Überdachung geplant, jedoch würde die Autobahn anschliessend rund einem Kilometer offen durch Siedlungsgebiet geführt werden.

Verhandlungen sollen weitergeführt werden

Das Astra argumentiert, dass die Vorgaben nach Lärmschutzverordnung trotzdem eingehalten würden. Zusätzliche Massnahmen müssten durch Dritte finanziert werden.

Die Stadt Kriens versuche nun, mit dem Bundesamt nochmals in Verhandlung zu treten. Denn ursprünglich war geplant, dass sich Kriens, der Kanton und das Astra je zu einem Drittel an weiteren Einhausungen beteiligen würden.

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