Bund warnt in Luzern und Zug vor noch mehr Schnee
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Auch in Luzern dürfte es ab Donnerstag weiss werden. (Bild: Jan Rucki)

Erhebliche Gefahr Bund warnt in Luzern und Zug vor noch mehr Schnee

2 min Lesezeit 13.01.2021, 13:14 Uhr

Für weite Teile der Schweiz gilt am Mittwoch Schneegefahr. Auch in Luzern und Zug ist sie erheblich. Die Niederschläge dürften die Zentralschweiz gegen Abend erreichen.

Die Luzerner Polizei hatte am Dienstag allerhand zu tun. Dies, weil im Laufe des Tages Schnee fiel und im Verkehr für zahlreiche Unfälle sorgte (zentralplus berichtete). Schon am Mittwoch folgt nun der nächste Schauer. Auch dieser kann für Autofahrer zur Gefahr werden. Gemäss Meteonews erreicht die Störung am Abend die Schweiz. Ab dann sind kräftige Niederschläge möglich.

Ausserdem zieht auch der Wind an. Im Flachland sind Böen mit 50 bis 70 km/h möglich, in den Bergen können sie sogar Orkanstärke erreichen. Gleichzeitig steigt die Schneefallgrenze auf 800 bis 1100 Meter. Bereits gegen Morgen sinkt sie aber von Osten her wieder. In windgeschützten Tälern ist durchgehend Schnee bis in tiefe Lagen möglich.

Bis zu 30 Zentimeter im Flachland

Am Donnerstag dürfte es in Luzern und Zug dann wieder weiss werden. Denn dann schneit es insbesondere am Alpennordhang weiter. Die Schneefallgrenze sinkt im Osten bis in tiefe Lagen, im Westen bleibt sie auf rund 1000 Metern. Und auch danach geht es noch weiter mit Schnee: In der Nacht auf Freitag und Freitag selbst ist weiterer Niederschlag angekündigt. Auch dann liegt die Schneefallgrenze im Osten tiefer als im Westen. Erst im Laufe des Tages beruhigt sich das Wetter allmählich.

Laut Meteonews gibt es bis Freitagabend vor allem am Alpennordhang viel Neuschnee. Zwischen dem Wallis und Nordbünden rechnen die Meteorologen verbreitet mit über einem Meter, im zentralen und östlichen Flachland mit 10 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Für die Kantone Zug und Luzern gilt deshalb auch erhebliche Schneegefahr. Oberhalb von 400 Metern rechnet der Bund bis am Freitag gar mit 40 bis 70 Zentimetern Schnee.

Auf den Schnee folgt die Eiseskälte

Das dürfte die Lawinensituation in den Alpen deutlich verschärfen. Bereits jetzt gilt in Teilen des Berner Oberlands bis nach Uri die zweithöchste Gefahrenstufe (gross). Praktisch in allen Regionen südlich von Luzern herrscht ansonsten erhebliche Lawinengefahr.

(Bild: Screenshot naturgefahren.ch)

Das Wochenende sieht dann wieder freundlicher aus: Es sollte trocken bleiben und teilweise dürfte sich gar die Sonne zeigen. Dafür sinken die Temperaturen wieder in den Keller: Im Flachland sind morgens zweistellige Minusgrade möglich, auch am Nachmittag dürften sie nicht über die Null-Grad-Grenze klettern.

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