Zuger CVP befürchtet Reformstau bei Ablehnung Bürgerliches Pro-Komitee für Rentenreform 2020 formiert sich

1 min Lesezeit 1 Kommentar 17.08.2017, 11:19 Uhr

Anfang August hat sich ein bürgerliches Zuger Komitee im Hinblick auf die nationale Rentenreform-Abstimmung vom 24. September 2017 gebildet. Trotz Schwächen sieht die CVP-nahe Gruppierung die Notwendigkeit einer Reform.

Die Abstimmung zur nationalen Rentenreform 2020 findet am 24. September statt. In Zug hat sich nun ein bürgerliches Pro-Komitee für die Vorlage gebildet. Das Komitee wolle der Zuger Bevölkerung die Vorzüge des im Bundesparlament erreichten Kompromisses vermitteln, schreibt die CVP Kanton Zug in der Mitteilung.

Man sei sich bewusst, dass jeder Kompromiss Schwächen und Stärken hat. Wer die heute vorliegende Reform jedoch ablehnt, nehme in Kauf, dass der Reformstau in den Sozialversicherungen nach 20 Jahren weiter andauert. «Das ist zum Nachteil insbesondere von Jungen, Frauen, Gewerbe und Landwirtschaft», schreibt die Partei. Es setzten sich namhafte Zuger Persönlichkeiten aus allen Gesellschaftsschichten ein.

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1 Kommentare
  1. Martin Zaugg, 18.08.2017, 16:07 Uhr

    Überall wird geschrieben, dass die Pensionierten gleichgestellt bleiben. Tatsache ist, dass der monatliche Freibetrag pro Arbeitgeber von heute 1400 Fr. pro Monat gestrichen wird. Heisst das nun, dass wenn ich als Pensionierter dem Nachbar den Rasen mähe und Fr. 20.- erhalte, müsste er mich bei der Ausgleichkasse anmelden und den AHV Beitrag bezahlen ? Die angeblichen Mehreinnahmen werden mit 250 Mio angegeben. Dies entspricht einer Lohnsumme von ungefähr 2,5 Milliarden, welche heute von AHV-Bezügern verdient werden. Ich bin überzeugt, dass viele davon auf diesen Verdienst angewiesen sind, da die AHV und Rente nicht ausreicht. Wie viele Stellen müssen bei den Ausgleichskassen dafür geschaffen werden, um alle diese Abrechnungen von kleinstbeträgen zu verarbeiten ?

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