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Buchrainer Handball-Star zeigt Gegenspieler an
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Nicolas Raemy krümmte sich nach dem Foul vor Schmerzen auf dem Boden. (Bild: Screenshot HandballTV)

Raemy wehrt sich gegen Brutalo-Foul Buchrainer Handball-Star zeigt Gegenspieler an

2 min Lesezeit 10.10.2019, 14:06 Uhr

Der Handball-Nationalspieler Nicolas Raemy wurde im vergangenen Frühling brutal von seinem Gegenspieler gefoult. Nun hat er gegen diesen Anzeige eingereicht.

Es geschah in einem Playoff-Viertelfinalspiel Ende April zwischen Wacker Thun und Suhr-Aarau: Der Buchrainer Handballer und Nationalspieler Nicolas Raemy (27) wird von seinem Gegenspieler Milan Skvaril brutal gefoult. Nachdem der Tscheche Raemy zu Boden zerrt, drückt er ihm am Boden liegend den Ellbogen in den Nacken.

Raemy verpasst daraufhin die nächsten zwei Spiele aufgrund von Kopf- und Nackenschmerzen. Es ist nicht die erste Verletzung seiner Karriere. Aufgrund eines Schleudertraumas musste er einst über ein Jahr lang aussetzen.

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Auch Skvaril sollte wegen des Fouls und der damit verbundenen Sperre zwei Spiele auf der Tribüne verbringen. Die Sperre wurde nach eingelegtem Rekurses der Suhrer jedoch auf ein Spiel reduziert.

Auf eigenen Wunsch den Vertrag aufgelöst

Nun hat der Übeltäter seinen Vertrag auf eigenen Wunsch per Mitte Oktober aufgelöst, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet. Offiziell aus familiären Gründen. Doch es könnte mehr hinter Skvarils Abgang stecken.

Denn Nicolas Raemy hat Anzeige gegen Skvaril eingereicht. Gegen den Tschechen läuft ein Strafverfahren wegen versuchter schwerer Körperverletzung. Skvarils Anwalt wird übrigens derselbe sein, der FCA-Spieler Sandro Wieser nach seinem Horrorfoul gegen Gilles Yapi vertreten hatte.

Wacker-Thun-Präsident Georges Greiner spricht gegenüber dem «Thuner Tagblatt» davon, dass er in 50 Jahren Handball noch nie so eine brutale Aktion erlebt habe. Raemy und Skvaril wolen sich nicht zum Fall äussern. Raemys Anwalt Stefan Schmutz sagte gegenüber «Blick», mit der Attacke gegen Hals und Kopf sei eine rote Linie überschritten worden. Mit der Anzeige wolle man ein Zeichen setzen.

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