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Brauerei Baar will nun auf dem Dosenbiermarkt mitmischen
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Urs Rüegg Braumeister (links) und Martin Uster Geschäftsführer der Brauerei Baar (rechts) beim Anstossen mit ihrem ersten Urhell. (Bild: zvg)

Um jüngere Leute anzusprechen Brauerei Baar will nun auf dem Dosenbiermarkt mitmischen

2 min Lesezeit 17.01.2019, 20:00 Uhr

Das naturtrübe Baar Bierer gibt’s nun neu im Dosenformat. Damit es die breite Masse – insbesondere das jüngere Zielpublikum – trinken kann.

Wer bisher ein naturtrübes Baarer Bier geniessen wollte, erhielt dies ausschliesslich an der Theke des Braui Marktes oder bei Führungen. Nun wird das Bier jedoch im Dosenformat für eine breitere Masse zugänglich gemacht. Es handelt sich dabei um ein unfiltriertes, «naturtrübes» Bier, welches in den Sudkesseln der Brauerei Baar hergestellt wird. Dieses Bier wird meist direkt nach dem Nachgärungsprozess im Ausschank angeboten und konsumiert. Nun gelangt es nach 4-wöchiger Reifung in die Dose und ist erstmalig auch für den Handel und für die «Heimweh-Zuger» verfügbar.

Jüngere Leute ansprechen

Mit dem Urhell möchte die Brauerei Baar auch ein jüngeres Zielpublikum ansprechen. «In diesem hart umworbenen und dynamischen Dosenbiermarkt, welcher über 35 Prozent des Bierabsatzes in der Schweiz ausmacht, möchten wir künftig ebenfalls mitmischen», so Uster. Gebraut wird das Bier in Baar, abgefüllt wird es bei Ramseier Suisse in Hochdorf, da die Brauerei Baar über keine eigene Dosenabfüllanlage verfüge.

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Das Zwickelbier unterliege nicht der üblichen kalten Reifung. Die Lagerung betrage lediglich vier Wochen und sei somit etwas kürzer als bei üblichen Bieren wo die Reifung sechs bis acht Wochen in Anspruch nimmt. Da alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe im Bier verblieben würden, werde es als ernährungsphysiologisch wertvoller angesehen als filtriertes Bier.

Neue Verpackungsform und neues Design

Baarer Bier war bis anhin nur in traditionellen Glas- und Bügelflaschen erhältlich, nun ist es auch in einer Dose verfügbar. Und dann noch ein naturtrübes Bier in Alu. Geht das? «Sehr gut sogar», meint Roman Stocklin von der Designagentur Kontraststark AG in Rotkreuz. Gestaltungselemente wie die Höhenkarte der Baarburg – der Ursprung des Baarer Bieres – auf dem naturbelassenen Alu, würden die historische und geografische Verankerung der Traditionsbrauerei unterstreichen.

Biersommelier und Leiter des Verkaufs Jörg Lenski, der auch Leiter des Verkaufs der Brauerei Baar ist meint, dass es sich um ein würziges und «süffiges» Bier mit einem ausgeprägten Geruch nach Gras und Getreide handle.

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