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Brand in Baar – eine Person musste ins Spital
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Die Dachwohnung an der Rigistrasse, in der am Dienstag ein Feuer ausbrach, ist nicht mehr bewohnbar. (Bild: Zuger Polizei)

Flammen und Rauch in einer Dachwohnung Brand in Baar – eine Person musste ins Spital

2 min Lesezeit 26.11.2019, 23:05 Uhr

In einem Baarer Mehrfamilienhaus ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert. Die Familie, die in der Dachwohnung lebt, muss sich eine Ersatzunterkunft suchen.

Am Dienstagabend hat in Baar eine Dachwohnung gebrannt. Bei der Zuger Polizei gingen kurz vor 19.15 Uhr mehrere Meldungen ein. Das Feuer brach in einem Mehrfamilienhaus an der Rigistrasse aus, wie die Polizei mitteilt.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie in der Dachwohnung Feuer und eine starke Rauchentwicklung fest. Die Feuerwehr Baar begann mit den Löscharbeiten und rückte unter Atemschutz ins Gebäudeinnere vor. Gleichzeitig ist laut der Polizei ein Hubretter zur Sicherung in Position gebracht worden.

Dank dem schnellen Einsatz sei es gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen zu verhindern und das Feuer zu löschen.

Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Die vierköpfige Familie befand sich beim Brandausbruch in der Wohnung. Sie konnte sich aber genauso sowie die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses selbstständig in Sicherheit bringen. Einer der Bewohner, ein 55-jähriger Mann, versuchte vor Eintreffen der Rettungskräfte die Flammen zu löschen. Er musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.

Die Brandursache ist noch unklar.

Das Spital konnte der Mann in der Zwischenzeit wieder verlassen. Weitere zehn Personen wurden vor Ort durch die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes Zug untersucht.

Durch das Feuer wurde die Dachwohnung stark in Mitleidenschaft gezogen und ist nicht mehr bewohnbar. Die Gemeinde Baar kümmert sich nun um eine Ersatzunterkunft für die Familie. Die restlichen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten nach dem Feuerwehreinsatz wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Brandursache wird ermittelt

Die Brandursache ist noch unklar und wird durch den kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei untersucht. Im Einsatz standen 40 Angehörige der Feuerwehr Baar, der Feuerwehrinspektor sowie vier Teams des Rettungsdienstes Zug und mehrere Patrouillen der Zuger Polizei.

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