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Bossard wächst vor allem in Asien
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Blick in eine Fertigungshalle von Bossard: Hier gehts um Schraubenhandel. (Bild: Bruno Arnold)

Zuger Firma präsentiert Quartalszahlen Bossard wächst vor allem in Asien

2 min Lesezeit 14.01.2020, 06:58 Uhr

Trotz der abgeschwächten Konjunktur, des Handelskonflikts zwischen den USA und China und der zunehmenden Frankenstärke ist die Bossard Gruppe in Europa und Asien weitergewachsen. In Amerika führten die schwierigeren Rahmenbedingungen zu einem spürbaren Umsatzrückgang beim Schraubenhersteller.

Die Bossard Gruppe war im Geschäftsjahr 2019 mit einem schwierigeren Marktumfeld konfrontiert. Der erzielte Umsatz von 876,2 Millionen Franken lag dabei im oberen Bereich der kommunizierten Erwartung und entspricht einem leichten Wachstum von 0,6 Prozent. Akquisitionsbereinigt ging der Umsatz im 2019 um 3,3 Prozent zurück. Das teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

In Europa erzielte Bossard im 2019 ein Umsatzplus von 3,0 Prozent auf 507,7 Millionen Franken, «obwohl sich das Wirtschaftsumfeld zunehmend anspruchsvoller präsentierte». Auch die Entwicklung des Schweizer Frankens habe sich nachteilig auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt.

Leistungssteigerung dank Übernahmen

Zu einer Leistungssteigerung habe sowohl die Akquisition von BRUMA als auch die Übernahme von Boysen beigetragen. Mit der strategisch be- deutsamen Akquisition von Boysen hat die Bossard Gruppe ihre Marktposition in der Luft- und Raumfahrtindustrie entscheidend gefestigt.

Ohne Akquisitionen resultierte im 2019 in Lokalwährung eine leichte Umsatzsteigerung von 0,5 %. Das anspruchsvollere Geschäftsumfeld in Europa spiegelt sich auch in den Zahlen des vierten Quartals wider. Während ins- gesamt ein Wachstum in Lokalwährung von 2,0 % zu verzeichnen war, ging der Umsatz akquisitionsbereinigt um 5,8 % zurück.

Schwierige Rahmenbedingungen in Amerika

In Amerika sind die Rahmenbedingungen im Jahresverlauf zusehends anspruchsvoller geworden. So sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,3 Prozent auf 218,4 Millionen Franken. Für das vierte Quartal ergibt sich ein Rückgang von 16,1 Prozent auf 51,2 Millionen Franken.

In Asien ist Bossard im 2019 trotz des Handelskonflikts zwischen den USA und China erneut deutlich gewachsen. Der Umsatz erhähte sich um 9,4 auf 150,1 Millionen Franken. Im vierten Quartal erzielte Bossard ein Plus von 9,9 Prozent auf 39,8 Millionen Franken. Ohne Akquisitionen ergibt sich im Gesamtjahr ein Umsatzwachstum von 3,8 % auf 142,4 Millionen Franken.

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