Zu guter Letzt ein Happy End
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Ein Weihnachtsbaum für Luzern. (Bild: als)

Wie Luzern doch noch zu einem Weihnachtsbaum kam Zu guter Letzt ein Happy End

2 min Lesezeit 14.12.2020, 06:00 Uhr

Eigentlich hätte der Baum aus dem Garten von Florian Flohr, dem Leiter der Peterskapelle, stammen sollen. Doch im letzten Moment scheiterte das Vorhaben. In die Lücke sprang die Korporation Luzern.

Der Weihnachtsbaum vor dem KKL gehört zu Weihnachten wie die Uhr zum Bahnhof. Dass es in diesem Jahr auch so ist, ist glücklichen Umständen zu verdanken. Denn die bisherigen Hauptsponsoren Bucherer, Gübelin und das KKL mochten den Baum nicht mehr zahlen – Corona sei es geschuldet.

Baum gesucht

Der Verein «Weihnachten in Luzern» wollte dieses weihnächtliche Symbol der Bevölkerung erhalten. Der ALI-Fonds übernahm die Basisfinanzierung, andere gute Geister förderten das Projekt. Die Frage war bloss: Woher sollte der Baum kommen? Und wie würde er transportiert? Der Vorstand wurde rasch fündig. Vorstandsmitglied Florian Flohr brachte eine Tanne in seinem Garten ins Spiel. Und klärte gleich ab, welche Bewilligungen hierfür nötig waren.

Sponsor: Luzerner Kantonalbank. (Bild: zvg)

Budget strapaziert

Fragen warf auch der Transport auf. Eine Tanne von über zehn Metern Höhe ist natürlich nicht so schnell verfrachtet. Wegen des KKL-Dachs hätte man den Baum mit einem Helikopter nicht an die gewünschte Stelle fliegen können. So drängte sich ein Transport mit einem Lastwagen auf. Was wiederum das Budget arg strapazierte.

Bis sich eine Lösung zeigte. Die Folge: Die Familie Flohr wäre die Tanne losgeworden, die sie schon länger entfernen wollte. Und die Bevölkerung hätte den gewünschten Weihnachtsbaum bekommen.

Sponsor: Verkehrsbetriebe Luzern. (Bild: zvg)

Nur: Damit war die Geschichte noch nicht zu Ende. «Wegen des Standorts sollte der Baum in Einzelteile zerlegt werden, damit man ihn entfernen kann», erinnert sich Kurt Christen, Geschäftsführer des Vereins «Weihnachten in Luzern». Er stand wiederum ohne Baum da, das Projekt war erneut gefährdet.

Wenn nicht die Korporation eingesprungen wäre und kurzerhand einen Baum aus dem Stösswald Obernau in Kriens zur Verfügung gestellt hätte.

Einfach war es nicht, einen Weihnachtsbaum für die Stadt Luzern aufzutreiben. (Bild: als)

Zeichen der Hoffnung

Und so fand die Geschichte doch noch ein Happy End. Ein kleines Zeichen der Hoffnung, nachdem dieses Jahr alle Weihnachtsmärkte abgesagt werden mussten und die Eisbahn auch nicht im Dezember aufgebaut werden kann.

Morgen erfährst du im Interview mit Benjamin Koch, wie der Wirtschaftsverband der Stadt Luzern die momentane Lage einschätzt.

Sponsoren des Projekts «Weihnachten in Luzern»

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