Vom Kaleidoskop bis zur Kugelbahn
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Regula Cotting führt keinen gewöhnlichen Spielzeugladen, im «Perpetuum Mobile» gibt es Artikel, die sonst nirgends angeboten werden. (Bild: als)

«Perpetuum Mobile» an der Hirschmattstrasse Vom Kaleidoskop bis zur Kugelbahn

3 min Lesezeit 11.12.2020, 06:00 Uhr

«Unsere Kunden fühlen sich wie in die Kindheit versetzt», berichtet Regula Cotting von «Perpetuum Mobile». In der Tat: Der Besuch im Geschäft an der Hirschmattstrasse 35 ist wie eine zeitüberschreitende Entdeckungsreise durch 2’000 Artikel vom Kaleidoskop bis zur Kugelbahn.

Die Geschichte begann für einmal anders. Nicht mit einem Laden, sondern, bereits im Jahr 2005, mit einem Internetshop. Dort verkaufte Regula Cotting ihre physikalischen Spielereien. Erst sieben Jahre später dann mietete sie ein Ladenlokal und richtete es von A bis Z selber so ein, wie sie es wollte.

Sponsor: Luzerner Kantonalbank. (Bild: zvg)

Physikalische Gesetze

Sehr aufgeregt sei sie gewesen, als die ersten Kunden eintraten und in ihre Spielwelt eintauchten. Alle kamen, junge Leute, alte Leute, Frauen, Männer – und fühlten sich an längst vergangene Zeiten erinnert. Was sie als Kind nicht kaufen konnten, stand jetzt im Regal. Sterne in allen Formen, Spiele, Kreisel, Mobiles – zum Zusammensetzen oder zumindest zum Anfassen – physikalischen Gesetzen folgend.

«Wir sind kein Spielwarenladen mit Legobausteinen», erläutert Regula Cotting, die zusammen mit ihrem Mann, einem Computerspezialisten und Physiker, der im Hintergrund wirkt, den Laden führt. «Bei uns gibt es Artikel, die sonst nirgendwo angeboten werden.» Zumindest nicht in Luzern.

Der erste Kontakt mit «Perpetuum Mobile» geschieht häufig im Internet und führt dann zum Besuch des Ladens. Digitale und reale Welt ergänzen sich. «Nur mit dem Geschäft an der Hirschmattstrasse kämen wir nicht über die Runden», sagt die Ladenbesitzerin.

In den Regalen des Geschäftes steht so einiges, das man sich als Kind immer gewünscht hat. (Bild: als)

Touristen fehlen

Sie verschweigt nicht, dass sich Corona negativ auf den Umsatz ausgewirkt hat. Die Kundenfrequenzen gingen zurück, zumal, so steht es beim Eingang, nur sechs Personen miteinander das Ladenlokal aufsuchen dürfen und auch die Touristen fehlen. Der Lockdown kam ja völlig überraschend.

Sponsor: Verkehrsbetriebe Luzern. (Bild: zvg)

Die Lager waren kurz vor Ostern voll – und plötzlich mussten die Türen geschlossen werden. Die Hoffnung besteht, dass im nächsten Jahr bessere Zeiten kommen. «Wir halten durch», verspricht Regula Cotting. 

Ihr Geschäft steht im Neustadtquartier, das einen guten Branchenmix aufweist und sich durch einen freundnachbarlichen Kontakt unter den Gewerbetreibenden auszeichnet. Man unterstützt sich gegenseitig und weiss den Quartierverein hinter sich. Er gehört zu den aktivsten Quartiervereinen der Stadt und hat ein offenes Ohr für den Detailhandel, den er mit Flyern und Aktivitäten unterstützt. Eine Rolle spielt, dass im Neustadtquartier viele Geschäfte von den Inhabern geführt werden, die noch wissen, woher das Geld kommt.

«Mit Herzblut» berät Regula Cotting die Kunden. Und verrät ihnen, welche neuen Trouvaillen es zu entdecken gibt. Die Ware kommt vor allem aus der Schweiz und Europa, erst dann aus dem Rest der Welt, darauf legt sie Wert. Aus Japan stammt beispielsweise eine kleine Schachtel, die sich nur mit einem Trick öffnen lässt. Und auch die Bestellungen kennen keine Landesgrenzen. So kam eine sogar aus Neuseeland.  

www.perpetuum-mobile.ch

Büchertipps vom Profi gibt es morgen im nächsten Blogpost, sei gespannt.

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