Mit Fondue gegen die Krise
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Robert Zupan, Verwaltungsratspräsident der Lido Gastro- und Entertainment AG. (Bild: als)

Weihnachten im Lido Mit Fondue gegen die Krise

3 min Lesezeit 04.12.2020, 06:00 Uhr

Robert Zupan, Verwaltungsratspräsident der Lido Gastro- und Entertainment AG, lässt sich nicht unterkriegen: «Die Lage in der Gastronomie ist schwierig. Aber wir versuchen, die Krise als Chance zu begreifen.» Das Resultat: ein Winterdorf im Lido, mit zwei grossen und vier kleinen Hütten, wo Fondue auf die Gäste wartet. 

Hinten der See und die Berge, über dem Platz kleine Lämpchen, schön dekorierte Hütten, ein Grillstand, ökologische Tannenbäume, die sich auf Käufer freuen: So präsentiert sich das Lido beim Pavillon, vis-à-vis dem Eingang, zum ersten Mal in den Wintermonaten. «Lido-Winterdorf» nennt sich das Projekt, das seit Freitag, 27. November, läuft. Montags und dienstags herrscht von 11 bis 18 Uhr Barbetrieb, von Mittwoch bis Sonntag werden von 11 bis 22 Uhr heisse Speisen angeboten.

Dekorierte Hütten

Auf der Speisekarte finden sich Fondue – darum wäre auch der Name Fonduedörfli angebracht – Raclette, Flammkuchen und natürlich heisse Getränke, Glühwein und Gin-Tonic gehören dazu. Die Hütten sind schön dekoriert, damit weihnächtliche Stimmung entsteht, die zwei grossen Hütten nehmen bis zu 12 Personen auf, die vier kleinen je 4 Personen.

Sponsor: Luzerner Kantonalbank. (Bild: zvg)

«Mehr liegt nicht drin. Wir halten uns an das Corona-Schutzkonzept», erläutert Robert Zupan. Zwischen 100 und 150 Sitzplätze können pro Abend maximal verkauft werden. Wenn 50 bis 60 Prozent besetzt sind, geht die Rechnung auf.

Warme Decken und Felle schützen vor der Kälte, denn speziell am Abend kann die Nullgrad-Grenze schon mal unterschritten werden. Aber das ist der Reiz, an der frischen Luft den Abend zu verbringen. Und notfalls kann der heisse Käse auch im Pavillon genossen werden. Was sich andernorts bewährt hat, soll auch im Winterdorf Erfolg haben.

Zwischen drei und zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warten auf die Gäste. «Weil alle Weihnachtsmärkte abgesagt worden sind, sucht die Bevölkerung nach Ersatz. Und findet ihn vielleicht bei uns», sagt der Firmeninhaber. Statt bei Rudolfs auf dem Inseli bei Zupan im Lido. Angesprochen sind alle, von Familien bis zu jungen Leuten und Senioren, eine Anmeldung ist vorteilhaft.

Blick auf See und Berge im Winterdorf im Lido. (Bild: als)

Blick in die Zukunft

Die Lido Gastro- und Entertainment AG hat lange gezögert, bis sie sich entschlossen hat, den Versuch zu wagen. «Wir hätten uns auch zurückziehen und nichts machen können, um kein Geld zu verlieren», meint der Verwaltungsratspräsident. «Aber das entspricht nicht unserer Mentalität. Wir schauen vorwärts.»

Und das Echo auf die Initiative ist bis jetzt gut. Im Lido hat es Platz. Und wenn das Winterdorf Anklang findet, könnte es grösser werden. Denn im Winter 2021/2022 möchten es die Initianten auf jeden Fall wiederaufbauen.

Sponsor: Verkehrsbetriebe Luzern. (Bild: zvg)

Die Idee, ein Winterprojekt zu verwirklichen, bestand schon früher. Die Rede war beispielsweise von einer grossen Eisbahn und einer Winterlandschaft mit Sauna. Jetzt ist daraus ein Winterdorf geworden, das einmal in der Woche mit einem Jazzkonzert belebt wird.

Robert Zupan erfüllt sich damit einen eigenen Wunsch: Er liebt Fondue und Raclette über alles. Und so steht es fest, dass er mit seiner Frau Stefanie und den beiden Töchtern Camille und Josefine im Dezember einige Abende im Lido verbringt, um zu erfahren, was aus seiner Idee geworden ist.

Der vbl-Märlibus findet dieses Jahr auf eine ganz besondere Art statt, mehr dazu erfahrt Ihr morgen auf dem Blog.


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