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Aufschäumend
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2 min Lesezeit 14.02.2013, 17:05 Uhr

In Zug eröffnete vergangene Woche eine Seifenboutique. Zusätzlich zu den über 400 Sorten Seife bietet der Laden Naturkosmetik, Accessoires und Geschenkartikel aus der Produktion kleiner und mittlerer französischer und regionaler Hersteller.

Beim Eintreten in die Seifenboutique «Savon lis» erlebt man eine Duftsensation, die nicht erschlägt, sondern angenehm an frühere Zeiten erinnert. Auf Holzregalen werden hier handgemachte französische Seifen angeboten. Der Laden eröffnete diesen Februar an der Neugasse 12 in der Stadt Zug.

Begonnen hat alles vor ein paar Jahren mit einer Reise in die Provence und mit der berühmten Olivenseife «Savon de Marseille». Diese brachten die Seifenboutique-Besitzer Bastian Lano und seine Freundin Alina Mittag im Kofferraum ihres Autos aus Südfrankreich mit – ein Geschenk für die Verwandten.

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Traditionelle französische Hersteller beliefern den kleinen Laden in Zug. Und wenn es sein muss, holen die Geschäftsinhaber die Seifen sogar direkt bei den Händlern in Frankreich ab. Die Duftrichtungen erstrecken sich von aromatischem Lavendel über beruhigender Jasmin bis hin zu würzigen Kräutern der Provence. Neben mehr als 400 Sorten Seife bietet der Laden Naturkosmetik an. Im Fokus stehen alle gängigen Körperpflegeprodukte aus der Produktion kleiner und mittlerer französischer und regionaler Hersteller. Assoziierte Accessoires und Geschenkartikel runden das Angebot ab. «Alle Produkte richten sich an Menschen mit gehobenem gesundheitlichen, ökologischem und sozialethischen Anspruch», sagt Lano.

Früher lernte man, dass man Seife nicht verschenken darf, weil man damit dem Empfänger andeutet, dass er sich mal wieder waschen könnte. Gilt das immer noch? Geschäftsinhaber Lano meint: «Dies bekommen wir tatsächlich ab und an noch zu hören. In diesem Fall empfehlen wir eine Bio-Handcreme oder handgemachten Lippenbalsam.»

Und was verbindet die Seife eigentlich mit Frankreich? Das ist der Verdienst von Ludwig XIV., König von Frankreich und Navarra. Unter ihm wurden im 17. Jahrhundert die besten Seifensieder des Mittelmeerraumes nach Südfrankreich abgeworben. Er erliess das sogenannte Edikt von Colbert, welches die Herstellung von Marseiller Seife verbindlich regelte und bis heute als Reinheitsgebot für echte Marseiller Seife gilt.

Savon Lis
Neugasse 12, Zug

Öffnungszeiten
Montag: 13:30 bis 18:30
Dienstag bis Freitag: 10:00 bis 12:30 und 13:30 bis 18:30
Samstag: 10:00 bis 16:00

www.savonlis.ch

 

Yasmin Billeter

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