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Wintertraum in Hoch-Ybrig
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Schöne Bergbeiz bei Laucheren. (Bild: René Rychener, www.wanderungen.ch)

René Rychener in Hoch-Ybrig Wintertraum in Hoch-Ybrig

2 min Lesezeit 19.02.2016, 10:51 Uhr
  • 127 m
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  • 5km
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Der Plan war ziemlich schlicht. Nach den stürmischen Februartagen musste Sonne her – und eine schöne Winterwanderung. Also landete ich schliesslich in Hoch-Ybrig, wo ich vorher noch gar nie gewesen war.

Der Plan war ziemlich schlicht. Nach den stürmischen Februartagen musste Sonne her und eine schöne Winterwanderung. Eigentlich sollte es nach Engelberg gehen, aber laut kurzfristigem Wettbericht war weiter östlich deutlich mehr Sonnenschein zu erwarten. Also landete ich schliesslich in Hoch-Ybrig, wo ich vorher noch gar nie gewesen war.

Beste Bedingungen

Wie das Wetter letztlich in Engelberg war, konnte mir im Nachhinein egal sein, denn bessere Bedingungen als in Hoch-Ybrig wären gar nicht möglich gewesen. Sonne satt, ein Schäumchen mit frischem Pulverschnee und bestens präparierte Winterwanderwege. Und eine Winterlandschaft, die mich in Verzückung brachte. Eher hügelig im Norden, richtig alpin im Süden, dazu ausgedehnte Nadelwälder, einfach nur schön. Bereits die Hinfahrt von Einsiedeln nach Oberiberg war hinreissend. Der tiefblaue Sihlsee, die Berge ringsherum in frisches Weiss gekleidet, ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch.

Aussichtsreiche Bergbeizli am Wegrand

Nach der Busfahrt ging’s dann erst einmal mit dem Sessellift hoch zum Ausgangspunkt Laucheren. Gleich neben der Bergstation lockte das Bergrestaurant Laucheren, aber ich konnte widerstehen und wanderte einfach mal los. Nach gut zwanzig Minuten war die Fuederegg erreicht. Und schon wieder lag eine schöne Beiz mit herrlicher Aussichtsterrasse am Wegrand. Dazu sorgte die Silhouette mit Druesberg, Forstberg und Konsorten für beeindruckende Momente. Trotzdem liess ich auch diese Gelegenheit zum Einkehren aus und wanderte weiter.

Einmal rund ums Seebli

Von der Fuederegg schlängelte sich der Weg hinunter zum Seebliboden. Malerische Plätzchen noch und noch. Schliesslich führte die Route mehr oder weniger einmal rund um den zugefrorenen See, und am Ende stand ich wieder vor der Beiz auf der Fuederegg. Nun, einerseits war die Terrasse mittlerweile berstend voll, anderseits gefiel mir das Bergrestaurant Laucheren doch etwas besser, also habe ich mich dazu entschlossen, erst ganz am Ende der Wanderung einzukehren. Der letzte Abschnitt begeisterte nochmals mit wunderschönen, verschneiten Wäldern. Bei einem wohlverdienten Happen liess ich den märchenhaften Wintertag ausklingen.

Routeninfos

Start- und Zielort: Bushaltestelle Hoch-Ybrig, Talstation Laucheren

Wanderzeit: 1 Stunde 30 Minuten
Distanz: 5 Kilometer
Aufstieg: 127 Meter
Abstieg: 127 Meter

Detaillierte Routeninfos und die Routenkarte.

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